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Fußball-Bundesliga, 23. Spieltag : Dortmund trifft wieder - der HSV auch

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Wie ein Spitzenteam aufgetreten: München gewinnt in Mainz Bild: dpa

Borussia Dortmund strebt unaufhaltsam in Richtung Deutscher Meisterschaft - beim 2:0 gegen St. Pauli treffen die Westfalen auch das Tor wieder. Der HSV vergisst gegen Bremen die schlechte Laune und fertigt den Nordrivalen ab. Und die Bayern gewinnen weiter. Der 23. Spieltag im Überblick.

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          Tabellenführer Borussia Dortmund hat bei seiner Jagd nach dem siebten Meistertitel wieder Fahrt aufgenommen. Nach zuletzt zwei Unentschieden bezwangen die Westfalen am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga den FC St. Pauli mit 2:0 und hielten den Vorsprung von 10 Punkten auf Verfolger Bayer Leverkusen. Die Werkself schlug am Sonntag den VfB Stuttgart mit 4:2. Im Abstiegskampf schöpft Borussia Mönchengaldbach dank eines 2:1 im zweiten Sonntagsspiel gegen Schalke 04, dem ersten Heimsieg seit April 2010, wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Damit verlief der Einstand des neuen Trainers Lucien Favre erfolgreich.

          Der deutsche Fußball-Meister Bayern München gewann das Verfolgerduell beim FSV Mainz 05 mit 3:1. Bastian Schweinsteiger (9. Minute), Thomas Müller (50.) und Mario Gomez (77.) mit seinem 18. Saisontor erzielten die Treffer für die Münchner. Mainz blieb trotz der Niederlage Fünfter. Seinen Platz in der Spitzengruppe festigte Hannover 96 mit dem 3:0 gegen Neuling 1. FC Kaiserslautern, der auf Rang 16 blieb.

          Am Tabellenende werden die Abstiegssorgen bei Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg immer größer. Der Meister von 2009 unterlag am Samstag beim SC Freiburg mit 1:2. Werder kassierte mit dem 0:4 im Nordderby beim Hamburger SV den nächsten Rückschlag. 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln trennten sich 1:1.

          Erleichterung: Lucas Barrios (r.) löst die Dortmunder Torblockade

          39 Minuten lang hielt das Bollwerk des FC St. Pauli allen Attacken des stürmisch angreifenden Spitzenreiters stand, dann leitete Lucas Barrios mit dem Führungstreffer den ersten Dortmunder Heimsieg in der Rückrunde ein. Der Paraguayer war vier Minuten nach Wiederbeginn auch Wegbereiter des 2:0, bei dem Abwehrspieler Ralph Gunesch den Ball ins eigene Netz lenkte. Da war auch der überragende Thomas Kessler im Hamburger Tor machtlos.

          Der 1. FC Kaiserslautern wartet weiter auf seinen ersten Dreier nach der Winterpause. Nach dem 0:3 in Hannover nimmt der Aufsteiger aus der Pfalz weiter den Relegationsplatz ein. Jan Schlaudraff (17./57) per Doppelpack und Mohamed Abdellaoue (45.) trafen für die Niedersachsen, die in der Tabelle weiter Höhenluft schnuppern und nun sogar die Europacup-Teilnahme im Visier haben. Nach starker Anfangsphase wurde der FCK unter Wert geschlagen.

          Der HSV nimmt Bremen auseinander

          Mit dem Kantersieg gegen Bremen schoss sich der Hamburger SV den Frust über die Derby-Niederlage gegen St. Pauli von der Seele und zugleich den Nordrivalen noch tiefer in die Krise. Mladen Petric (42.), Paulo Guerrero (64./79.), der für Ruud van Nistelrooy in die Mannschaft gekommen war, und Änis Ben-Hatira (87.) erzielten die Tore für den HSV. Der Tabellen-14. Bremen kassierte bereits 48 Gegentreffer, in den letzten 14 Spielen gelangen nur zwei Siege.

          Auch dem VfL Wolfsburg gelang in Freiburg der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg nicht. Zwar gingen die Niedersachsen durch Patrick Helmes (28.) in Führung, doch am Ende war es nichts mit dem ersten „Wölfe“-Sieg unter dem neuen VfL-Coach Pierre Littbarski. Denn die Breisgauer drehten nach der Pause auf und kamen durch Stefan Reisinger (43.) und das 16. Saisontor von Papiss Demba Cisse (69.) noch zu drei Punkten.

          Der 1. FC Köln entfernt sich auf leisen Sohlen aus der Gefahrenzone. Das 1:1 bei 1899 Hoffenheim bedeutete den sechsten Auswärtspunkt in dieser Saison für die Rheinländer, die zuletzt mit zwei Heimsiegen hatten aufhorchen lassen. Youssef Mohamad (69.) sicherte der „Geißbock“-Elf einen Zähler, nachdem Kölns Torjäger Milivoje Novakovic die Hausherren mit einem Eigentor (48.) in Front gebracht hatte. Einen Erfolg für Hoffenheim verpasste Vedad Ibisevic, der gleich zweimal am Pfosten scheiterte.

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