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Fußball-Debatte mit Sprengkraft : „Sich auf die Spieler einzuschießen ist nicht korrekt“

Debatte mit Sprengkraft: Die Spieler sollten die Zukunft des Fußballs mitgestalten. Bild: firo Sportphoto

Diffamiert DFB-Präsident Keller die Spieler? Jonas Baer-Hoffmann von der Spielergewerkschaft Fifpro kritisiert den Verband und die DFL deutlich. Er fordert mehr Mitsprache für Profis und erklärt, warum eine Gehaltsobergrenze das Ende des Transfersystems bedeutet.

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          Jonas Baer-Hoffmann ist seit 1. Januar 2020 Generalsekretär der internationalen Profifußballspieler-Gewerkschaft Fifpro. Die Organisation vertritt nach eigenen Angaben mehr als 65.000 Profis weltweit in 65 Mitgliedsverbänden. Der 32 Jahre alte Heidelberger Baer-Hoffmann arbeitet seit acht Jahren für Fifpro, zuvor war er Generalsekretär der deutschen Basketballprofi-Gewerkschaft Spin und für die Sportlervereinigung EU Athletes tätig.

          Bundesliga
          Christoph Becker
          Sportredakteur.

          Der Neustart der Bundesliga wurde zwischen DFL-Spitze, DFB und Politik, den Ministerpräsidenten und dem Gesundheitsminister ausgehandelt – aber ohne die Spieler. Warum?

          Es gibt leider weder rechtlich noch kulturell im deutschen Fußball eine verfestigte Teilhabe der Spieler wie in anderen Ländern. Deutschland steht ein ganzes Stück zurück, wenn es um die Beteiligung der Spieler an Entscheidungsprozessen geht. Deshalb gab es jetzt weder eine gefestigte Struktur noch die Aufmerksamkeit für eine solche Beteiligung.

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