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3:2 gegen SV Sandhausen : Fürth mit „Big Point“ im Aufstiegskampf

  • Aktualisiert am

Erzielte sein erstes Profitor: Fürths Hans Nunoo Sarpei (r.) Bild: dpa

Der HSV, Kiel und Spitzenreiter Bochum patzten, Greuther Fürth nutzte die Chance. Der Zweite der zweiten Liga macht den Sieg gegen den SVS zwar erst spät klar, hat nun aber sechs Punkte Vorsprung auf Rang drei.

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          Die SpVgg Greuther Fürth steuert weiter auf Bundesliga-Kurs. Die Franken gewannen das Nachholspiel gegen den SV Sandhausen nach Rückstand 3:2 (1:1) und festigten Platz zwei der zweiten Fußball-Bundesliga. Der Vorsprung auf den Hamburger SV auf dem Relegationsplatz beträgt bei einem absolvierten Spiel mehr schon sechs Punkte.

          2. Bundesliga

          Branimir Hrgota (86. Minute) und ein Eigentor von Alexander Schirow (77.) sicherten Fürth in der Schlussphase den Sieg. Die Gastgeber waren durch das erste Profi-Tor von Hans Nunoo Sarpei, Neffe des ehemaligen Bundesliga-Profis Hans Sarpei, früh in Führung gegangen (6.). Daniel Keita-Ruel (36./52.) sorgte aber für die zwischenzeitliche Führung des SVS.

          „Die Jungs leben ihren Traum. Wir brauchen noch sieben Punkte, dann kann das was werden“, sagte Fürths Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi bei Sky: „Wir sind stolz auf die Jungs. Emotionalität, Charakter – das ist das, was die Mannschaft auszeichnet.“

          Fürth begann drei Tage nach der Niederlage beim FC St. Pauli (1:2) verhalten, hatte aber das Glück auf seiner Seite: Einen unplatzierten Schuss von Sarpei aus 25 Metern ließ Schlussmann Stefanos Kapino passieren. Auf der Gegenseite wurde der Ausgleich nach Ansicht der TV-Bilder anerkannt, obwohl Sandhausens Tim Kister den Fürther Schlussmann Sascha Burchert in der Entstehung gesperrt und zudem den Ball an die Hand bekommen hatte.

          Nach der Pause legte Keita-Ruel sogar seinen zweiten Treffer nach, ehe Schirow den eigenen Schlussmann überwand und Hrgota sogar noch das 3:2 erzielte. Sandhausen überzeugte zwar nach den Erfolgen gegen den HSV (2:1) und Hannover (4:2) auch im dritten Spiel nach der Corona-Zwangspause, ging am Ende aber leer aus. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz zur dritten Liga beträgt weiter einen Punkt.

          2. Bundesliga

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