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SV Wehen Wiesbaden : Verlieren verboten

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Nicht unterkriegen lassen: Die Wiesbadener wie Michael Guthörl (links), Moritz Kuhn und Jakov Medic (rechts) haben bislang alle Rückschläge weggesteckt. Bild: dpa

Für den SV Wehen Wiesbaden steht so etwas wie eine Finale im Abstiegskampf auf dem Programm: Gegen Nürnberg besteht die Riesenchance, den Abstiegsrang zu verlassen und die Sorgen an den „Club“ weiter zu reichen.

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          „Wenn Wiesbaden gegen uns verliert, wird es sicherlich vorbei sein für die Wiesbadener“ – so lautete die Kernbotschaft des Nürnberger Trainers Jens Keller an die Adresse der Hessen. Deren Fußballtrainer Rüdiger Rehm aber hat sich von seinem Kollegen, der um den Job kämpft, nicht aus der Reserve locken lassen.

          2. Bundesliga

          Dass Keller „das eine oder andere Wort sagen muss, um zu schauen, was darauf geantwortet wird, ist doch klar. Das gehört dazu“, sagte Rehm vor dem Heimspiel seines Teams an diesem Dienstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur 2. Fußball-Bundesliga und Sky) gegen den „Club“. Der 41-Jährige erwartet ein „hochbrisantes Spiel“.

          Wiesbaden ist in der Tabelle der zweiten Liga Vorletzter mit 31 Punkten und Nürnberg Drittletzter mit 33 Zählern. Was drei Spieltage vor Rundenende bedeutet: Würden die Wiesbadener verlieren, könnten sie den Bundesliga-Absteiger kaum mehr einholen. Das Gleiche würde für den Karlsruher SC (ebenfalls 33 Punkte) gelten, falls sich dieser am Mittwoch bei Jahn Regensburg durchsetzen sollte. Im Hinspiel Ende November in Nürnberg hatten die Wiesbadener ein 2:0 bejubelt.

          Seitdem haben sich die Nürnberger dem Aufsteiger, der vom ersten Spieltag an im Abstiegskampf steckt, im Klassement Stück für Stück angenähert. Jetzt sind beide im Tabellenkeller sportlich auf Augenhöhe. Doch im Gegensatz zum „Club“, dessen Mannschaft im sportlichen Überlebenskampf die nötige Widerstandskraft abgesprochen wird, lassen sich die Wiesbadener auch von Rückschlägen nicht unterkriegen.

          „Wir stehen für Teamgeist und für Teamspirit“, sagte Rehm. „Ich sehe bei uns eine unheimliche Gier und Galligkeit, um unser Ziel zu schaffen.“ Rehm kündigte den Nürnbergern und deren Trainer Keller einen „Fight“ für das erste von „drei Finalspielen“ an. „Es kann sich jeder sicher sein, dass wir es schaffen werden, dem ,Club‘ das Leben sehr, sehr schwer zu machen.“

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