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Bundesliga-Krisenklub : Mainzer Sehnsucht nach gestern

Christian Heidel war schon von 1992 bis 2016 Manager bei Mainz 05. Bild: dpa

Mit Christian Heidel und Martin Schmidt setzt Mainz 05 auf alte Bekannte. Doch auch sie werden den Klub kaum mehr dahin zurückbringen können, wo er mal war. Zu viel ist seitdem kaputtgegangen – und zu sehr haben sich Konkurrenten und der Fußball entwickelt.

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          Zum Jahresende 2020 ist klar, dass für Mainz 05 die Zukunft in der Vergangenheit liegen soll. Der Tabellenvorletzte hat mit dem früheren Manager Christian Heidel als neuem Sportvorstand und dem früheren Trainer Martin Schmidt als neuem Sportdirektor zwei Männer von gestern zurückgeholt. Auch auf neuen Positionen werden sie den Klub jedoch kaum mehr dahin zurückbringen können, wo er einmal war. Aber immerhin wecken die beiden Personalien unter Mainzer Anhängern wieder das schöne Gefühl an die guten alten Zeiten.

          In Wahrheit wäre es schon ein großer Erfolg, wenn Mainz in dieser Corona-Saison den Abstieg in die Zweitklassigkeit abwenden könnte – und in die drohende Bedeutungslosigkeit. Das eine wie das andere wäre nach 13 Spieltagen mit sechs Pünktchen schon ein echtes Kunststück. Doch von einer Rückkehr der Glanzzeiten, als die Mainzer am Bruchweg einst die Liga aufmischten und mit ihren Trainern und ihrem Fußball das Publikum im ganzen Land begeisterten, kann man dort nur noch träumen.

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