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3:3 gegen Wolfsburg : Freiburg kommt gleich dreimal zurück

  • Aktualisiert am

Einer der Freiburger Torschützen: Nils Petersen erzielte das zwischenzeitliche 2:2 für den Sportclub gegen Wolfsburg. Bild: dpa

In einer packenden Begegnung beweist der Sportclub Moral: Dreimal geht Wolfsburg in Führung, Freiburg gleicht immer wieder aus. Kurz vor dem Abpfiff fällt sogar ein weiterer Treffer – doch das Tor wird aberkannt.

          Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um einen Europa-League-Platz einen wichtigen Sieg verspielt. Eine dreimalige Führung reichte den Niedersachsen am Samstag beim 3:3 (1:1) beim SC Freiburg nicht zum erhofften Erfolg. Abwehrspieler Jerome Roussillon (11. Minute), Stürmer Wout Weghorst (63./Foulelfmeter) und Renato Steffen (74.) trafen zwar für die Wolfsburger. Doch Winter-Zugang Vincenzo Grifo (37.), Torjäger Nils Petersen (70.) und Luca Waldschmidt (88.) glichen jeweils für die Gastgeber aus.

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          In der Rückrunde bleiben die Wolfsburger damit bei einem Sieg in der Fußball-Bundesliga und verpassten den erhofften Erfolg als Reaktion auf das Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale. In der Nachspielzeit hätte es sogar eine Niederlage werden können, doch ein Freiburger Treffer von Philipp Lienhart zählte nach Videobeweis nicht.

          Am Tag nach dem 53. Geburtstag von Trainer Bruno Labbadia erwischten die Niedersachsen vor 23.600 Zuschauern mit der frühen Führung einen optimalen Start. Nach einer Hereingabe von Josip Brekalo in den Strafraum schob Roussillon ins linke untere Eck, Freiburgs wiedergenesener Kapitän Mike Frantz ging den Linksverteidiger dabei nicht entscheidend an.

          Der Startelf-Einsatz von Brekalo machte sich damit früh bezahlt. Es war eine von drei Veränderungen, die Labbadia gegenüber dem 0:1 im Pokal-Achtelfinale in Leipzig vorgenommen hatte. William rückte zudem auf die rechte Abwehrseite. Zudem spielte der lange verletzte Kapitän Josuha Guilavogui bei seiner Rückkehr gleich von Beginn an.

          Beide Mannschaften präsentierten sich einsatz- und lauffreudig und attackierten früh. Freiburg bemühte sich nach dem Rückstand um mehr Initiative in der Offensive. Den Wolfsburgern gelang es jedoch lange, die Angriffe vor dem Strafraum zu stoppen und gefährliche Chancen zu verhindern. Doch dann luchste Florian Niederlechner VfL-Verteidiger John Anthony Brooks den Ball ab. Grifo, der im Winter von Hoffenheim ausgeliehen worden war, vollstreckte zu seinem ersten Tor nach der Rückkehr ins Breisgau.

          Die Gäste hätte sich allerdings noch vor der Pause für ihren Einsatz mit dem zweiten Treffer belohnen können. Brekalo (41.) vergab eine gute Gelegenheit – und nach einem schnellen Angriff über Wout Weghorst kam Renato Steffen im Strafraum zu Fall.

          Seine überzeugende Auswärtsbilanz wollte der Volkswagen-Klub unbedingt ausbauen und begann die turbulente zweite Halbzeit mit viel Druck. Einen Kopfball von Steffen nach einer Stunde parierte Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow ab. Kurz darauf verursachte SC-Defensivspieler Robin Koch einen Strafstoß an Weghorst – der Angreifer verwandelte selbst.

          Nach einer Ecke von Grifo ließ Freiburgs Bundesliga-Rekordtorschütze Petersen die Gastgeber jubeln. Doch Weghorst leitete per Hacke sehenswert den dritten Treffer von Steffen ein. Die Freiburger von Trainer Christian Streich gaben sich aber nicht auf – und der eingewechselte Waldschmidt rettete den Badenern noch das Remis.

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