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1:1 gegen Hertha : Drei Elfmeter, aber nur zwei Tore in Freiburg

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Gleich stark: Freiburg und Hertha (im Bild Niederlechner, l., und rekik) trennen sich 1:1 Bild: WITTEK/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Freiburg und Hertha lassen sich Zeit mit dem Toreschießen. Am Ende schaffen sie es immerhin bei zwei Dritteln der gepfiffenen Elfmeter.

          Hertha BSC hat seine Sieglos-Serie auch in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Drei Tage nach der bitteren Europa-League-Pleite in Luhansk (1:2) spielten die abermals schwachen Berliner beim SC Freiburg 1:1 (0:0). Salomon Kalou (81. Minute) sicherte der Hertha per Foulelfmeter am Sonntag immerhin einen Punkt, drei Minuten zuvor hatte er einen weiteren Strafstoß noch über das Tor geschossen. Ebenfalls per Elfmeter war U-21-Europameister Janik Haberer (52.) für die Freiburger erfolgreich.

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          Die Hertha bleibt nach dem sechsten Pflichtspiel ohne Sieg in Serie wie auch Freiburg in den unteren Regionen der Tabelle. Am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Köln muss sich die Mannschaft von Trainer Pal Dardai dringend steigern, um den Traum vom Finale im heimischen Olympiastadion aufrechtzuerhalten. Dabei hatte Dardai schon gegen Freiburg zumindest personell vieles verändert.

          Im Vergleich zum schwachen Auftritt im Europapokal schickte er vor 23.800 Zuschauern im Breisgau eine auf fünf Positionen veränderte Startelf ins Rennen. Doch auch ein Rückkehrer wie der zuletzt wegen seiner Rotsperre schmerzlich vermisste Kapitän Vedad Ibisevic setzte kaum Akzente und wurde schon zur Halbzeit durch Davie Selke ersetzt. Stattdessen wurden die Freiburger im Verlaufe der Partie immer stärker. U21-Europameister Janik Haberer (34.) hätte schon vor dem Pausenpfiff die Führung für den Sport-Club erzielen müssen. Nach schöner Vorarbeit von Marco Terrazzino scheiterte er allerdings aus wenigen Metern am glänzend reagierenden Karim Rekik, der den Flachschuss per Grätsche auf der Linie klärte. Nach der anschließenden Ecke hätte dann Christian Günter (35.) fast die SC-Führung besorgt, seinen Versuch aus 17 Metern lenkte Hertha-Keeper Jarstein aber über das Tor.

          Führung für Freiburg: Janik Haberer verwandelt einen Elfmeter Bilderstrecke

          Von der erhofften Wiedergutmachung nach den zuletzt schwachen Auftritten war bei den Berlinern insgesamt wenig zu sehen. Dardais Team startete durchaus engagiert, ließ aber auch schnell wieder nach. Die Freiburger dagegen wurden im Laufe der Zeit immer mutiger und kurz nach dem Seitenwechsel dann auch mit der Führung belohnt. Nach einem heftigen Rempler von Niklas Stark im Strafraum gegen Günter zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann sofort auf den Punkt - und blieb auch nach kurzer Beratung mit dem Videoassistenten bei seiner Entscheidung. Haberer verwandelte anschließend souverän.

          Der starke Mittelfeldspieler hätte wenig später sogar auf 2:0 erhöhen können, scheiterte in der 69. Minute aber aus kurzer Distanz am gut reagierenden Jarstein. Hertha dagegen half zunächst auch ein Elfmeter nicht, den Kalou nach einem Foul von Schuster am eingewechselten Maier übers Tor schoss. Nur drei Minuten später bekam die Hertha dann abermals Strafstoß, weil Höfler den eingewechselten Selke unglücklich am Fuß erwischte. Diesmal machte es Kalou besser.

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