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Frauen-Bundesliga : Eintracht Frankfurt schlägt wieder den FC Bayern

  • Aktualisiert am

Was die Männer können, das geht auch bei den Frauen: Die Eintracht besiegt wieder einmal den FC Bayern München. Bild: Picture-Alliance

Auch die Frauen der Eintracht haben, wie vor zwei Wochen die Herren, das Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München gewonnen. Ein Treffer in der Nachspielzeit sichert den Heimsieg am Brentanobad.

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          Die Frauen des FC Bayern München haben am sechsten Spieltag der Bundesliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Der deutsche Meister verlor nach einer turbulenten Schlussphase mit 2:3 (0:0) bei Eintracht Frankfurt. In der ersten Halbzeit hatten die Bayern die besseren Chancen, doch die Eintracht verteidigte leidenschaftlich und Frohms zeigte starke Paraden. Somit ging es torlos in die Halbzeitpause.

          Nach der ersten Ecke in Halbzeit zwei war es Shekiera Martinez (67.), die den Ball mit einem präzisen Schuss aus der Drehung verwandelte. Auf das 1:0 antwortete Maximiliane Rall mit zwei Treffern (79./83.). Allerdings leistete sich Laura Benkarth einen Fehler, indem ihr eine harmlose halbhoch geschlagene Flanke durch die Finger rutschte. Laura Freigang schob ein (88.) – und mit Ablauf der regulären Spielzeit entschied Sjoeke Nüsken (90.+2) die Partie mit einem für Benkarth unerreichbaren Kopfball zugunsten der Eintracht. „Es war nicht das beste Spiel der Bayern, aber wir haben richtig gut dagegengehalten. Wir sind gelaufen bis zum Ende. Es war eine super Teamleistung.“, bemerkt die Torschützin des Tages Nüsken nach der Partie bei MagentaSport. Vor zwei Wochen hatten die Männer des FC Bayern in der Bundesliga ebenfalls gegen Eintracht Frankfurt verloren.

          Köln mit erstem Saisonsieg

          Der VfL Wolfsburg verlor derweil ebenfalls zum ersten Mal in dieser Saison. Die Wolfsburgerinnen gaben beim 1:2 (0:1) bei der TSG 1899 Hoffenheim den Punktgewinn nach einem Eigentor von Nationalspielerin Lena Oberdorf aus der Hand (82.). Unglücklich fälschte die Nationalspielerin eine Ecke in das eigene Tor ab. Almuth Schult hatte keine Chance den Ball zu parieren. Deutschlands „Fußballerin des Jahres“, Nicole Billa (12.), brachte die TSG aus Hoffenheim in Führung. Zuvor hatte sich Naschenweng im Strafraum stark durchgesetzt. Jill Roord (53.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1, weil sie zentral vor dem Tor völlig ungedeckt zum Kopfball kam.

          Direkt hinter den Hoffenheimerinnen befindet sich der 1. FFC Turbine Potsdam dank eines 1:0 (1:0)-Auswärtserfolgs beim SC Sand in Lauerstellung. Melissa Kösslers Treffer machte den Unterschied (34.). Zudem verschoss Selina Cerci einen Strafstoß für die Gäste (57.).

          Im Tabellenkeller gewann der 1. FC Köln mit einem 2:0 (1:0) gegen den FC Carl Zeiss Jena und holt sich damit den ersten Saisonsieg. Die Kölnerinnen hinken aber weiter ihren Ansprüchen hinterher. Jena muss weiter auf ein Erfolgserlebnis warten und hat auch im November kein leichtes Programm. Neben einem Heimspiel gegen Hoffenheim müssen die Thüringerinnen nach Frankfurt und München.

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