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Bundesliga-Abstiegskampf : Magath bringt sich beim HSV ins Spiel

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Felix Magath weiß derzeit auch nicht, wie der HSV „an das rettende Ufer kommen soll“. Bild: AP

Nach dem Absturz des Hamburger SV auf Platz 18 übt Felix Magath Kritik – und bietet Hilfe an. Der Berater von Thomas Tuchel spricht zugleich über „gewisse Voraussetzungen“ für ein Engagement als HSV-Trainer.

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          Felix Magath ist „grundsätzlich immer bereit“, dem Hamburger SV zu helfen. Das sagte der ehemalige Spieler, Manager und Trainer der Hanseaten am Sonntagabend im Sportclub des NDR. „Aber das ist nicht meine Entscheidung. Entscheiden, das machen ja andere beim HSV“, sagte Magath, der seit seinem vorzeitigen Ende beim FC Fulham aus England ohne Anstellung ist.

          Nach dem Auftritt der Mannschaft beim 0:2 am Samstag gegen den VfL Wolfsburg fällt es allerdings auch Magath schwer zu sehen, „wie man an das rettende Ufer kommen soll“. Sechs Spieltage vor Schluss ist der HSV Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga mit vier Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang. Die Partie gegen Wolfsburg sei „das Spiel eines Absteigers“ gewesen, sagte Magath. „Von der Mannschaft kam nichts.“ Dringend notwendig sei nun, dass man sich darauf besinne, „dass man im Abstiegskampf steht“.

          Thomas Tuchel ist derweil laut seinem Berater grundsätzlich offen für ein Engagement in Hamburg. „Thomas würde den HSV gerne machen, wenn gewisse Voraussetzungen stimmen“, sagte Olaf Meinking der „Süddeutsche Zeitung“. Nach Angaben des Blatts soll es bei diesen Voraussetzungen aber nicht um den Verbleib in der Bundesliga gehen, sondern um Tuchels Kompetenzen in dem Krisen-Klub.

          Laut SZ könnte eine Entscheidung Tuchels bald bevorstehen. Der 41-Jährige hat in dieser Saison eine Pause eingelegt, sein Vertrag beim Hamburger Liga-Konkurrenten FSV Mainz 05 gilt aber noch immer. Der aktuelle Interimscoach Peter Knäbel ist nach Mirko Slomka und Josef Zinnbauer der dritte HSV-Trainer in dieser Spielzeit. In zwei Spielen holte er bislang keinen Punkt, die Mannschaft schoss kein Tor, kassierte dafür aber sechs Treffer. Knäbel hat vorher noch nie eine Bundesliga-Mannschaft trainiert.

          Wer will da noch ganz genau hinschauen? Der HSV und Johan Djourou stehen am Abgrund. Bilderstrecke
          Wer will da noch ganz genau hinschauen? Der HSV und Johan Djourou stehen am Abgrund. :

          „Diese Entscheidung, jemanden für diese Position zu nehmen, wenn es dringend gegen den Abstieg geht, ist natürlich eine Entscheidung, die man als Experiment bezeichnen muss“, kommentierte Magath. Denn es gebe keine Gründe, warum Knäbel „der Mann sein soll, der diese Mannschaft, die schwierig ist, in den Griff bekommt“. So sollen in der Halbzeitpause gegen Wolfsburg sogar die Schweizer Nationalspieler Valon Behrami und Johan Djourou aneinandergeraten sein.

          Nach Slomka hat sich auch Ottmar Hitzfeld für eine sofortige Übernahme von Tuchel ausgesprochen. „Wenn er wirklich Interesse hätte, könnte er jetzt schon kommen“, sagte der ehemalige Schweizer Nationalcoach am Sonntagabend beim TV-Talk „Sky 90“ des Privatsenders. Sechs Wochen vor Saisonende könne der frühere Mainzer Übungsleiter noch etwas bewirken, indem er Sportchef Knäbel sofort ablösen würde. Am Vortag hatte der ehemalige HSV-Coach sich ebenfalls für eine sofortige Übernahme des HSV-Trainerpostens durch Tuchel ausgesprochen. „Wenn er da Trainer werden möchte, finde ich: Jetzt Ärmel hochkrempeln und loslegen“, sagte Slomka, der mit dem HSV als Trainer in diese Saison gestartet war, am Sonntag bei „Sport 1“.

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