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Mainz 05 : Feinjustierungen an Kader und Mentalität

Zukunft offen: Mainz 05 plant den neuen Kader, und Stefan Bell könnte nur eine Nebenrolle spielen. Bild: dpa

Während sich alte 05-Profis beim Spiel der Legenden wieder sehen, arbeiten Sportvorstand Schröder und Trainer Schwarz an der Mannschaft der Zukunft. Die Zukunft von Stefan Bell erscheint derweil etwas ungewiss.

          3 Min.

          Am Freitagabend geht es rührselig zu im Mainzer Bruchwegstadion. Mehr als zwei Dutzend in die Jahre gekommene frühere Profis von Mainz 05 werden dann noch einmal um 18 Uhr den Rasen betreten, auf dem sie einst einige ihrer schönsten sportlichen Momente erlebt haben. Die beiden Bundesliga-Aufstiege des Klubs von 2004 (23. Mai) und 2009 (24. Mai) jähren sich am Wochenende. Und so kehren Ehrenspielführer Dimo Wache und Christian Wetklo von 18 Uhr an in einem Legendenspiel für je eine Halbzeit von 30 Minuten ins Tor zurück, die neben dem am Freitag wohl verhinderten künftigen Mönchengladbacher Trainer Marco Rose als einzige Spieler bei beiden Aufstiegen im Kader standen.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In der Abwehr werden Nikolce Noveski und der erst am vergangenen Samstag in den fußballerischen Ruhestand getretene Niko Bungert zum Einsatz kommen. Im Mittelfeld wird Toni da Silva an der Seite des aktuellen Trainers Sandro Schwarz die Fäden ziehen mit seinen Traumpässen – und Benjamin Auer und Michael Thurk werden sich in der Sturmspitze mühen, diese Zuspiele altersbedingt in der Geschwindigkeit gebremst zu erlaufen.

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