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0:2 gegen Wolfsburg : Die Schalker Krise wird immer schlimmer

  • Aktualisiert am

Und schon wieder eine Enttäuschung bei Schalke 04. Bild: dpa

Und schon wieder kein Sieg: Seit Januar holt Schalke in der Bundesliga in keinem Spiel mehr drei Punkte. Bei der Heimniederlage gegen Wolfsburg verderben sich die Königsblauen den Tag schon ziemlich früh.

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          Die Horror-Serie des FC-Schalke 04 geht weiter. Am achten Spieltag kassierte der stolze Traditionsklub beim 0:2 (0:2) gegen den VfL Wolfsburg nach schlimmer erster und ordentlicher zweiter Halbzeit die nächste ernüchternde Niederlage. Eine längere Serie als die nun 24 Schalker Spiele ohne Sieg legte nur Tasmania Berlin vor 55 Jahren mit 31 Partien ohne Erfolg hin. Auch der neue Trainer Manuel Baum hat in den sechs Spielen seiner Amtszeit noch keine Wende gebracht, obwohl unter ihm alle drei Punkte geholt wurden. Trotzdem stehen die Königsblauen auf einem Abstiegsplatz und haben ein verheerendes Torverhältnis von 5:24.

          Bundesliga

          Wolfsburg ist dagegen in dieser Saison noch ungeschlagen und ließ nach dreimal 1:1 nun auch den ersten Auswärtssieg folgen. Dem Schulterschluss der Vereinsführung mit Trainer Oliver Glasner nach zwischenzeitlichen Unstimmigkeiten ließ die Mannschaft nun ein klares sportliches Zeichen folgen. Wout Weghorst mit seinem frühesten Bundesliga-Tor (3.) und der starke Xaver Schlager (24.) mit seinem ersten Auswärtstreffer in der Bundesliga sicherten früh den Erfolg.

          Die Schalker konnten nach eineinhalb Monaten wieder auf Nationalspieler Suat Serdar zurückgreifen, begannen mit Mark Uth als hängender zweiter Spitze – und wurden doch eiskalt erwischt. Nach einem Eckball von Maximilian Arnold köpfte Weghorst die frühe Gästeführung. Frederik Rönnow hatte nach seiner Ernennung zur offiziellen Nummer eins noch keinen Ball in der Hand, da musste er schon hinter sich greifen.

          Für den VfL war es das schnellste Tor seit zweieinhalb Jahren. Und Weghorst legte fast direkt nach, sein Schuss in der siebten Minute ging aber ans Außennetz. Überhaupt waren die Wolfsburger, die in den ersten drei Auswärtsspielen der Saison jeweils eine Führung verspielt hatten, darum bemüht, die verunsicherten Schalker gleich zu überrollen. Rönnow verhinderte gegen Neu-Nationalspieler Ridle Baku aus spitzem Winkel (14.) und bei einem Kopfball von Renato Steffen (20.) zunächst das 0:2. Als Schlager nach einer starken Kombination nahezu ohne Gegnerdruck abschloss, fiel es dann doch.

          Baum versuchte nun alles. Er stellte auf Viererkette um. Er nahm in der 38. Minute den katastrophal und aufreizend lässig spielenden Amine Harit vom Platz und wechselte zur Pause mit Steven Skrzybski für Benjamin Stambouli nochmal offensiv. Schalke war nun deutlich stabiler und kam auch zu ordentlichen Chancen wie durch Goncalo Paciencia (46./67.), Benito Raman traf sogar die Latte (90.). Wirklich auf der Kippe stand das Spiel aber nicht. Rönnow wurde auf der Gegenseite endgültig zum besten Schalker, als er einen Schuss von Weghorst aus drei Metern mit starkem Reflex parierte (63.).

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