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1:1 gegen Freiburg : Schalke fehlt die Abteilung Attacke

  • -Aktualisiert am

Schalke und Freiburg schenkten sich nichts – und nahmen jeweils einen Punkt mit. Bild: dpa

In Gelsenkirchen wird es erst nach dem Spiel gegen Freiburg festlich. Schalke kommt zuvor nicht über ein 1:1 gegen den Aufsteiger hinaus – und bleibt damit zum vierten Mal in Serie sieglos.

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          Nach dem Spiel gingen in Gelsenkirchen die Lichter aus und es wurde festlich. Der Schalker Manager Christian Heidel las die Weihnachtsgeschichte und auf Europas größten Videowürfel spielten Benedikt Höwedes, Sascha Riether und Naldo das Krippenspiel nach – die königsblaue Version. In den 90 Minuten zuvor aber war das große Fest ausgeblieben.

          Die Lacher und der Applaus für das Laientheater täuschten über den enttäuschenden Jahresabschluss vor den eigenen Fans hinweg. Gegen den SC Freiburg kamen die Königsblauen vor 60.445 Zuschauern nicht über ein 1:1 hinaus. Es war nach drei Niederlagen in Folge die vierte sieglose Begegnung für das Team von Trainer Markus Weinzierl.

          Dabei hatten sich die Gelsenkirchener viel vorgenommen. Mit einem Sieg wollte Schalke in der Tabelle am Sportclub vorbeiziehen. Die Gründe, warum dies am Samstag nicht gelang, sind schnell erklärt: Den Schalkern fehlte gegen Freiburg die Abteilung Attacke. „Dass nahezu die gesamte Offensive ausfällt, habe ich bislang noch nicht erlebt“, klagte Trainer Weinzierl. Nach Embolo, Huntelaar und di Santo meldet sich auch Choupo-Moting verletzt ab. Der erst 19-Jährige Fabian Reese feierte so seine Premiere in der Gelsenkirchener Startelf an der Seite von Mittelfeldspieler Yevhen Konoplyanka, der nun in vorderster Reihe spielen musste – und sich in dieser Rolle wohl fühlte.

          Der Schalker Max Meyer (links) und der Freiburger Florian Niederlechner im Zweikampf Bilderstrecke
          Der Schalker Max Meyer (links) und der Freiburger Florian Niederlechner im Zweikampf :

          Zwar lieferte Reese, der Junge aus der Knappenschmiede, eine solide Partie, die Chancen für Schalke hatte allerdings Sturm-Kollege Konoplyanka, der immer wieder von seinem schnellen Antritt und von individuellen Fehlern der Freiburger Hintermannschaft profitierte. Während die Badener nur eine richtige Chance zur Führung brauchten – Niederlechner vollendete einen Konter nach gewonnenem Kopfballduell im Mittelfeld –, vergab der Ukrainer einige Möglichkeiten, um Schalke jubeln zu lassen.

          In der 75. Minute aber gab es vor Nordkurve ein Küsschen für die Fans und die Fernsehkamera. Konoplyanka verwertete die punktgenaue Flanke vom gerade erst eingewechselten Abdul Rahman Baba per Kopf und ließ dem Breisgauer Schlussmann Alexander Schwolow keine Chance. Schalke erhöhte in der Schlussphase den Druck, konnte in der Nachspielzeit aber zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen.

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