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Bayerns Jahreshauptversammlung : Nichts gegen Qatar

Geschäfte mit Qatar? Nein danke! Bayern-Fans senden seit langem klare Signale, die aber bei den Verantwortlichen irgendwie nicht ankommen. Bild: Imago

Die Mitglieder des FC Bayern könnten über die Geschäftsbeziehung mit dem Emirat abstimmen. Wenn die Vereinsführung es denn zuließe. Warum ein Mitglied vor Gericht geht, um seine Rechte einzufordern.

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          Der FC Bayern München orientiert sich nicht an der 50+1-Regel. Er ist, was den Anteil der Stimmen des e.V. an der AG angeht, noch strenger als die Deutsche Fußball Liga in ihren Statuten vorschreibt. „Wir haben eine Selbstbeschränkung auf 30 Prozent“, sagte Uli Hoeneß neulich im OMR-Podcast über den Einstieg von Investoren.

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          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Er sprach von einem Deal, den sein Verein mit den mehr als 290.000 Mitgliedern gemacht habe. Wenn der Verein mehr als 30 Prozent der Stimmanteile an der AG – derzeit gehören Adidas, Allianz und Audi insgesamt 25 Prozent – verkaufen wolle, müssten davor die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung zustimmen. Mit Dreiviertelmehrheit. An so eine Zustimmung glaubt Hoeneß nicht. Man könnte sagen: In seinem Verein gilt fast 70+1.

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