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Corona-Diskussion in München : Die Entscheidung der DFL und ihre Folgen

Rumpftruppe mit Potential: Den dezimierten Bayern ging beim Spiel gegen Mönchengladbach die Puste aus. Bild: Peter Schatz

Die Bayern mussten gegen Gladbach antreten – obwohl 13 Spieler fehlten, davon neun wegen Covid-19. Das war ein regelkonformer Entschluss. Aber war es mit Blick auf den Rest der Saison auch der richtige?

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          Am vergangenen Dienstag ist auf der Website der Deutschen Fußball Liga (DFL) ein Text veröffentlicht worden. Die Überschrift: „Unter welchen Umständen werden Spiele in der Bundesliga und 2. Bundesliga abgesetzt?“ In dem Text wurde dann auf den zweiten Paragraphen der DFL-Spielordnung hingewiesen, wo unter Punkt drei die „Absetzung wegen Erkrankung von Spielern“ geregelt ist. Es ist in dieser Phase der Pandemie eine passende Pointe für den Zustand des Profifußballs, dass es nun wahrscheinlich wichtiger ist, über Paragraphen und Punkte zu diskutieren als über die Ergebnisse des 18. Spieltags.

          Bundesliga
          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Jetzt, da am ersten Bundesliga-Wochenende des neuen Jahres neun von neun Spielen ausgetragen wurden, sollte man sich noch einmal ausführlich mit der Spielordnung auseinandersetzen. Am Freitagabend ist nämlich das Auftaktspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach angepfiffen worden, obwohl dem Tabellenersten 13 von 25 Spielern aus seinem Profikader fehlten.

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