https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen-und-bundesliga-wegen-mane-im-auge-afrikas-18125077.html
Bildbeschreibung einblenden

Folgen des Mané-Transfers : Der FC Bayern im Auge Afrikas

Freut sich auf seine neue Rolle unter Trainer Julian Nagelsmann: Sadio Mané Bild: dpa

Wie viel ist dieser Transfer wert? Sadio Mané soll nicht nur den FC Bayern München pushen, sondern auch das Interesse an der Bundesliga steigern. Doch ein Weltstar allein erobert keinen neuen Markt.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Keiner der Münchner Verantwortlichen konnte am vergangenen Mittwoch den Impuls unterdrücken, ein sehr großes Wort auszusprechen, das gewiss nicht ganz falsch, zugleich aber auch ziemlich unbescheiden klingt. Ein zwar schon 30 Jahre alter, in der Bundesliga aber doch noch sehr neu und frisch strahlender „Weltstar“ wird künftig für den FC Bayern spielen, sagten Präsident Herbert Hainer, Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hassan Salihamidzic in leicht variierenden Formulierungen.

          Kahn strahlte wie nie, seit er zum Münchner Klubchef befördert wurde. „Wir brauchen frisches Blut, wir brauchen Veränderung im Kader“, sagte er, nicht zuletzt als Mittel gegen „eine gewisse Bequemlichkeit“, die sich nach zehn Meistertiteln einzuschleichen droht. In all den Worten schwang viel Stolz auf einen sehr vielversprechenden Coup mit, aber auch eine ordentliche Portion Erleichterung. Als seien die Bayern sich nicht mehr sicher gewesen, ob sie noch attraktiv genug sind für so einen berühmten Fußballspieler wie Sadio Mané, der für 32 Millionen Euro vom FC Liverpool nach München wechselt.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Neue Wege: Der Wasserstand des Rheins ist so niedrig, dass Touristen zum Bingener Mäuseturm laufen können.

          Trockenheit am Mittelrhein : Als hätte es Steine in den Fluss geregnet

          Aus dem Mittelrhein ragen fußballfeldgroße Inseln. Der Wasserstand ist teilweise so niedrig, dass man den Fluss durchwaten kann. Manche Fähren stellen den Betrieb ein – und Anwohner trauen ihren Augen kaum.