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Bayern München : Die späte Kritik der Stars an Kovac

  • -Aktualisiert am

Ein Zustand der hochkonzentrierten Harmonie: In München haben sich alle wieder lieb. Bild: AFP

Die neuen Bayern erweisen sich unter Hansi Flick als alltagstauglich. Nach dem Sieg in Düsseldorf machen die Spieler ihre Liebe zur Spielweise ihres neuen Trainers öffentlich. Es ist wieder ein wenig wie unter Pep Guardiola.

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          Robert Lewandowski nahm seine kleine persönliche Niederlage mit der Gelassenheit eines Champions. Selbstverständlich hätte der Weltklassestürmer seine sagenhafte Rekordserie gerne ausgebaut und wie schon an allen Spieltagen zuvor auch an diesem zwölften Bundesligawochenende einen Treffer erzielt, doch erstmals im laufenden Spieljahr erschien sein Name beim 4:0 in Düsseldorf nicht auf der Liste mit den Torschützen. „Irgendwann musste es ja passieren“, sagte der 31 Jahre alte Pole anschließend, „manchmal muss man ein bisschen bremsen, um dann wieder Gas geben zu können.“ Aber es passte zu dieser Partie, dass nicht der über allen anderen schwebende Star des ersten Saisondrittels zum Hauptdarsteller geworden war. Im Mittelpunkt stand der Fußball, den der FC Bayern gespielt hatte.

          Bundesliga

          Die Münchner hatten sich scheinbar noch selbst misstraut, als sie sich auf die Reise an den Rhein begaben. Nach der Demission von Trainer Niko Kovac hatten sie zweimal gewonnen, da sei das Team jedoch „zur Leistung verdammt“ gewesen, wie Thomas Müller am Samstag erklärte. Das erste Spiel nach einem Trainerwechsel wird immer als Ausnahmesituation wahrgenommen und wurde 2:0 gegen Olympiakos Piräus gewonnen. Und das anschließende Duell mit dem BVB (4:0) ist ebenfalls etwas sehr Besonderes. Die große Frage sei daher gewesen, „ob wir diese Art und Weise Fußball zu spielen, auch hier in Düsseldorf bringen können“. Die Münchner haben eine klare Antwort gegeben: Ja, der neue FC Bayern unter Trainer Hansi Flick ist alltagstauglich.

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