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Verletzung am Sprunggelenk : Bayern-Torhüter Manuel Neuer fällt vorerst aus

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Ruppiges Duell: Dortmund und der FC Bayern (hier Erling Haaland, links, und Manuel Neuer) im Endspiel um den Supercup Bild: EPA

Nach dem Sieg im Supercup gegen den BVB muss Münchens Schlussmann im Training pausieren. Coach Julian Nagelsmann zeigt sich zuversichtlich, ein Ausfall beim nächsten Bundesligaspiel ist dennoch möglich.

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          Der FC Bayern München muss im ersten Bundesliga-Heimspiel der Saison möglicherweise ohne Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer auskommen. Der Kapitän hat sich beim Gewinn des Supercups in Dortmund eine Kapselverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen, wie der deutsche Rekordmeister mitteilte. Der 35 Jahre alte Neuer konnte wegen der Blessur am Donnerstag nicht trainieren.

          Die Bayern machten keine Angabe zur möglichen Länge der Pause von Neuer. Die Münchner müssen am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Köln antreten. Die Partie findet aber erst am Sonntag (17.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie bei DAZN) statt.

          Orban zu Sabitzer-Transfer

          Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hatte sich direkt nach dem 3:1 am Dienstagabend gegen Borussia Dortmund noch zuversichtlich gezeigt bei der Einschätzung der Blessur seiner Nummer eins. „Manu hatte diesen einen Pressschlag, wo er etwas am Sprunggelenk abgekriegt hat. Aber er konnte durchspielen, auch sehr gut spielen. Ich gehe nicht davon aus, dass es etwas Schlimmeres ist“, sagte Nagelsmann.

          Kurze Behandlung, dann ging es im Supercup-Finale weiter: Manuel Neuer fällt aber für die Trainingseinheiten nach dem Spiel vorerst aus.
          Kurze Behandlung, dann ging es im Supercup-Finale weiter: Manuel Neuer fällt aber für die Trainingseinheiten nach dem Spiel vorerst aus. : Bild: EPA

          Neuer spielte nach einer kurzen Behandlung weiter. Sollte Neuer ausfallen, dürfte gegen Köln der vom Hamburger SV zum FC Bayern zurückgekehrte Sven Ulreich im Münchner Tor stehen.

          Derweil hat sich RB Leipzigs Kapitän Willi Orban zu einem möglichen Abgang von Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer geäußert und gelassen gezeigt. Für das Team sei das kein Thema. Zum Ende der Transferzeit wisse man, wohin die Reise gehe, sagte der Ungar im Interview des Magazins „Kicker“. „Wir haben einen großen Kader, gerade im Mittelfeld ist der Konkurrenzkampf groß“, erklärte der Abwehrspieler.

          Zuletzt hatte es immer wieder Wechselgerüchte um den Österreicher Sabitzer gegeben. Unter anderem war im Gespräch, dass der 27-Jährige dem ehemaligen RB-Trainer Julian Nagelsmann zum deutschen Meister FC Bayern München folgen könnte.

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