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4:0-Gala gegen Dortmund : Ein Topspiel als bayrisches Kinderspiel

Nicht nur die Bayern Leon Goretzka (links) und Manuel Neuer haben beste Laune nach dem 4:0 gegen Dortmund. Bild: dpa

Die chamäleonhaften Bayern sind plötzlich wieder bereit, sich selbst und den Gegner zu quälen. Das 4:0 gegen Dortmund ist auch ein Verdienst von „Menschenfänger“ Hansi Flick, der damit für sich selbst wirbt.

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          Es klingt noch ungewohnt, wenn Uli Hoeneß wie ein Außenstehender vom Zentrum der Macht beim FC Bayern spricht. Und von den Entscheidungen, die „die Führung“, wie er es nennt, in diesen Wochen trifft. „Es gab Strömungen in der Mannschaft, die den Trainer weghaben wollten“, sagte der scheidende Präsident am Samstag im ZDF zur Trennung von Niko Kovac, deshalb habe „die Führung“ entsprechend reagiert.

          Bundesliga
          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

          Auf die Frage, Hansi Flick nach dem 4:0-Triumph gegen Borussia Dortmund mehr als nur eine Zwischenlösung sein könne, befand Hoeneß gegenüber Reportern, er wisse es nicht: Das werde „die Führung“ in Ruhe besprechen. Die Siege gegen Piräus und Dortmund hätten aber dazu beigetragen, dass „die Führung“ in aller Ruhe Zeit habe, darüber nachzudenken. Immerhin hat der Mann, der vierzig Jahre lang die Führung des FC Bayern war, ein Gefühl, wie die Sache ausgehen wird: „Dass der erste Gesprächspartner für die nächsten Wochen Hansi Flick sein wird.“

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