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Vor Bundesliga-Start : Bayern-Profi Coman muss in Quarantäne

Derzeit nicht im Training: Kingsley Coman Bild: EPA

Unmittelbar vor dem Start der neuen Saison muss Fußballprofi Kingsley Coman vom FC Bayern München in Quarantäne. Eine Person aus seinem Umfeld wird positiv auf das Coronavirus getestet.

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          Der FC Bayern München muss derzeit auf seinen Flügelspieler Kingsley Coman verzichten. Der 24 Jahre alte Franzose nehme aktuell nicht am Trainingsbetrieb teil, da er zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person aus seinem Umfeld Kontakt gehabt habe, teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstagabend in einer kurzen Stellungnahme auf seiner Homepage mit.

          Coman, der noch vor wenigen Wochen gemeinsam mit seinem Team den Champions-League-Sieg und damit auch das Triple aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Königsklasse bejubelt hatte, befinde sich gemäß der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts in häuslicher Quarantäne und absolviere dort digitale Trainingseinheiten, so der FC Bayern weiter. Ein bei ihm am Sonntag vorgenommener Corona-Test sei negativ ausgefallen.

          Wie sich die Quarantäne-Maßnahmen auf den Bundesligastart der Münchner an diesem Freitag auswirken, ist derzeit noch offen. Im Eröffnungsspiel der neuen Saison trifft der Titelverteidiger auf den FC Schalke 04 (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie im ZDF und bei DAZN). Die Bayern gehen abermals als größter Favorit auf die Meisterschaft in diese Spielzeit, die dem Verein seinen insgesamt 31. nationalen Titel bescheren könnte.

          Trotz der Einigung der Bundesländer auf eine Rückkehr der Fans in die Fußball-Stadien könnte das Spiel gegen Schalke dennoch vor leeren Rängen stattfinden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für München lag am Dienstag bei 40,09, am Mittwoch stieg sie auf 45,53. Die Vertreter der Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, keine Zuschauer zuzulassen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer oder gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist. Bundesweit einheitlich dürfen für eine sechswöchige Testphase bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern nun 20 Prozent der Plätze besetzt werden. Das aktuelle Pandemie-Geschehen wird dabei allerdings berücksichtigt.

          Der FC Bayern bereite sich laut dpa-Angaben jedoch trotzdem auf ein Duell vor Zuschauern vor, da die Inzidenzwerte in den Landkreisen um München herum niedriger sind als in der Landeshauptstadt. Das könnte ermöglichen, die verfügbaren Tickets entsprechend zu verteilen. Der FC Bayern sieht sich organisatorisch gewappnet, um auch kurzfristig bis zum Freitag ein Spiel mit Zuschauern unter den bestehenden Hygienevorgaben durchzuführen. „Wir sind jederzeit in der Lage dazu“, hieß es am Mittwoch aus dem Verein.

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