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Nagelsmann und die Defensive : Sehnsucht nach Sicherheit beim FC Bayern

  • -Aktualisiert am

Niklas Süle (links) und Dayot Upamecano sind die aktuelle Innenverteidigung des FC Bayern. Bild: Picture-Alliance

Körperlich kann ihnen kaum einer was, aber was ist mit dem Glauben an die eigene Stärke? Die Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano und Niklas Süle hoffen, dass Trainer Julian Nagelsmann sie wieder in die Spur bringt.

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          Es war im Frühjahr vor viereinhalb Jahren, als Julian Nagelsmann im Presseraum des Berliner Olympiastadions stand und über einen der aufregendsten jungen deutschen Fußballer sprach: Niklas Süle hatte gerade sein hundertstes Bundesligaspiel bestritten – und was für eins. Sein Tor zum 2:1 gab den Ausschlag zum 3:1 der TSG Hoffenheim bei Hertha BSC. Aus 25 Metern hatte er den Ball „eingeschweißt“ wie Nagelsmann sagte. Das war ein Ausdruck von höchstem Respekt.

          Bundesliga

          „Einen einzuschweißen“, also ein Traumtor zu erzielen, gelingt selbst einem talentierten Fußballer wie Süle nicht allzu oft. Wer bei Nagelsmanns Ausführungen über Süle genau hinhörte, der konnte den Eindruck gewinnen, der Trainer genieße die Auftritte seines Verteidigers wie Strandurlauber die letzten Sonnentage des Sommers. Er wusste ja, dass die gemeinsame Zeit bald ein Ende haben würde. Süles Wechsel zum FC Bayern stand da bereits fest.

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