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Berater heizt Gerüchte an : Sané mit dem FC Bayern in die Champions League?

  • Aktualisiert am

Wechselt er nun doch nach München? Leroy Sané will auf jeden Fall in der Champions League spielen. Bild: dpa

Der deutsche Fußball-Rekordmeister stellt sich für die Zukunft auf. Immer wieder wird dabei auch über Nationalspieler Leroy Sané spekuliert. Nun hat sich der Berater des Manchester-Profis zu Wort gemeldet.

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          Wann die Premier League fortgesetzt wird, weiß natürlich auch Leroy Sané nicht. Doch er weiß, dass er nach seiner Kreuzbandverletzung „besonders gefordert“ ist, um sein Fitnesslevel „entsprechend hochzuhalten“. Der 24-Jährige will für Tag X gerüstet sein. Ob Sané in Zeiten von Corona allerdings überhaupt noch einmal für Manchester City auflaufen wird, ist offen – vielleicht ist er an Tag X schon bei Bayern München.

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          Weiterhin scheint für den Nationalspieler ein Wechsel zum deutschen Fußball-Rekordmeister im Sommer erste Option zu sein. „Der FC Bayern ist der einzige Klub in Deutschland, den sich Leroy als nächsten Karriere-Schritt vorstellen kann. Dort sieht er die Voraussetzungen, um sein großes Ziel, die Champions League zu gewinnen, erreichen zu können“, sagte Damir Smoljan, Geschäftsführer von Sanés neuer Beraterfirma Lian Sports, in der Sport Bild.

          Sané hat den Bayern im Januar angeblich seine Zusage zu einem Wechsel im Sommer gegeben – und diese Zusage soll Bestand haben. Durch den Beraterwechsel müssten allerdings die Transferbedingungen mit City neu verhandelt werden. Im Gespräch war bislang immer eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro. Ob die Bayern angesichts der Corona-Krise allerdings bereit sind, eine derartige Summe zu bezahlen, erscheint fraglich.

          Teil des üblichen Pokers

          Laut Smoljan gibt es für Sané noch weitere Interessenten. Man tausche sich aktuell mit Manchester City aus, „wie der nächste Schritt aussehen kann. Das grundsätzliche Interesse des FC Bayern ist ja kein Geheimnis. Aber auch andere absolute Spitzenvereine in ganz Europa haben uns bereits wegen Leroy kontaktiert.“

          Es sind Aussagen, die Teil des üblichen Pokers sind. Zumal die Position der Bayern in Bezug auf Sané offenbar nicht mehr so eindeutig ist. Lange galt der Flügelspieler als Königstransfer für den Sommer und als Wunschspieler von Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Doch Trainer Hansi Flick, der unlängst seinen Vertrag bis Sommer 2023 verlängert hat, soll eher zum Leipziger Timo Werner tendieren.

          Zudem schrieb der kicker zuletzt, dass bei den Bayern „mittlerweile die Zweifel an der Mentalität dieses fußballerisch durchaus befähigten Angreifers immer lauter werden“. Gemeint war Sané. Dazu könnte eine Aussage von Vorstand Oliver Kahn passen. „Siegermentalität, Demut, Disziplin und Durchhaltevermögen gehören genauso zum Anforderungsprofil wie die sportliche Qualität des Spielers“, betonte der 50-Jährige in der Sport Bild.

          Sané-Berater Smoljan wiederum findet es „erstaunlich, wie man den Charakter oder die Mentalität von Leroy infrage stellen kann. Da tut man ihm ohne Grund Unrecht. Aber, wie man mir versichert hat, tut das beim FC Bayern auch niemand.“

          In der Bayern-Mannschaft gibt es ohnehin einige Fürsprecher für Sané. Er hätte „Leroy absolut gerne beim FC Bayern“, betonte Joshua Kimmich. Serge Gnabry bezeichnete Sané als „eine Bereicherung für den FC Bayern“. Fakt ist bisher nur, dass Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge alle Transferbemühungen der Münchner erst einmal „auf Hold“ gestellt hat. Es sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise abgewartet werden.

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