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Fußball-Bundesliga : FC Bayern kritisiert Auslandsvermarktung der DFL

  • Aktualisiert am

Die Begeisterung für den FC Bayern ist groß - sie soll aber noch größer werden Bild: picture-alliance/ dpa

Deutschland ist nicht mehr genug: Nach New York wird der FC Bayern auch ein Auslandsbüro in China einrichten. In der Sonntagszeitung kritisiert der zuständige Bayern-Vorstand auch die Vermarktungsstrategie der DFL.

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          Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München fordert in der Fernseh-Auslandsvermarktung ein Umdenken der Deutschen Fußball Liga (DFL). „Die Bundesliga hat in einigen wichtigen internationalen Märkten noch ein Problem mit der Fernseh-Reichweite. Die lässt zu Wünschen übrig. Es gibt viele Menschen, die uns sehen wollen, aber nicht können. Das muss sich ändern“, sagte der für das internationale Geschäft zuständige neue Bayern-Vorstand Jörg Wacker der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) vom 2. Februar.

          So solle sich die DFL beim Abschluss der Verträge mit ausländischen Fernsehstationen weniger auf die Erlöse und mehr auf die technische Reichweite der jeweiligen Sender konzentrieren. Zudem kündigte Wacker in der F.A.S. an, dass der FC Bayern nach New York sein zweites Auslandsbüro nun in der südchinesischen Provinz Guangdong eröffnen wird.

          Dabei gehen die Bayern einen neuen Weg: Bei der Internationalisierung ihrer Marke werden sie in Zukunft auch mit der wirtschaftlichen Interessenvertretung des Freistaats Bayern zusammenarbeiten, die bayerischen Unternehmen bei Geschäftskontakten im Ausland hilft. Die Ansiedlungsagentur Invest in Bavaria hat weltweite Repräsentanzen.

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