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Supercup gegen Leipzig : Bayerns Pfeile von überall

Umarmung von Mitspieler Serge Gnaby (Mitte): Jamal Musiala (links) hatte großen Anteil am Sieg des FC Bayern. Bild: dpa

Wie das bei den Bayern mit dem Toreschießen wird ohne Lewandowski? Der Supercup zeigt: schnell und viel. Es könnte symbolisch für diese Saison sein, dass Musiala das erste Tor erzielt hat.

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          Am Elfmeterpunkt stand plötzlich ein Spieler, der dort selten steht. Benjamin Pavard, Rechtsverteidiger des FC Bayern München, 144 Bundesligaspiele, fünf Tore. Einer, der eigentlich Tore verhindert, nicht vollendet. Jetzt, in der 45. Minute, stand er mitten im Strafraum und schoss den Ball so souverän ins Tor, als wären in seiner Statistik fünf Bundesligaspiele und 144 Tore. Und als Pavard danach Jamal Musiala dankte, der den Treffer mit einem perfekten Pass möglich gemacht hatte, konnte man schon mit Blick auf die Saison sagen: Wenn die Bayern so in den Strafraum spielen, muss in der Mitte nicht ein polnischer Weltfußballer stehen, sondern manchmal nur ein französischer Rechtsverteidiger.

          Bundesliga
          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Am Samstagabend haben fünf Spieler für den FC Bayern im Supercup ein Tor geschossen: Jamal Musiala, Sadio Mané, Benjamin Pavard, Serge Gnabry und Leroy Sané. Das reichte, um gegen RB Leipzig zu gewinnen (5:3) – und eine erste Antwort auf eine entscheidende Frage zu finden: Wie wird das wohl mit dem Toreschießen ohne Robert Lewandowski?

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