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FAZ.NET-Spezial: Bundesliga : Bremen und Leverkusen Sieger des Sonntags

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Trotz aller Gerüchte in Peru: Pizarro (r., mit Prödl) schießt tor um Tor - 1:0 Bild: ddp

Die Sonntagsspiele bescheren Bremen und Leverkusen je drei Punkte. Das Kellerduell endet hingegen torlos. Mannschaft des Wochenendes ist Wolfsburg, das die Bayern mit 5:1 abschießt und die Tabellenspitze übernimmt. Der 26. Spieltag der Bundesliga.

          In den Sonntagsspielen der Bundesliga herrschte lange Torflaute: Am Ende schossen sich immerhin Werder Bremen und Bayer Leverkusen zur Glückseligkeit.

          Bayer Leverkusen gelang mit dem 2:0-Sieg in Leverkusen ein wichtiger Prestigeerfolg. Dank der Tore von Stefan Kießling und Patrick Helmes haben die Leverkusener wieder Kontakt zu den Europapokalplätzen. (siehe: 2:0 in Köln: Leverkusen siegt im rheinischen Derby)

          Pizarro trifft unf trifft und trifft

          Trotz aller Gerüchte um unerlaubte Beteiligung an Spielertransfers ballert Claudio Pizarro in der Bundesliga munter drauf los. Beim 4:1-Sieg gegen Hannover traf Pizarro dreimal. Den vierten Bremer Treffer erzielte Diego, der zuvor einen Elfmeter verschossen hatte. Das Hannoveraner Gegentor geht auf das Konto von Jazek Krzynowek. (siehe: 4:1 gegen Hannover: Pizarro schießt Werder zum Sieg)

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          Torlos endete hingegend as Kelelrduell zwischen dem Tabellenschlusslicht Karlsruher SC und dem Sechzehnten Borussia Mönchengladbach. Die Punkteteilung nutzt lediglich den Gästen vom Niederrhein, während der KSC immer weniger Hoffnung auf den Klassenerhalt hat. (siehe: 0:0 gegen Mönchengladbach: KSC gewinnt nicht mal im Kellerduell)

          Tag der wechselnden Tabellenführung

          Am Samstag ging es noch deutlich turbulenter zu: Die Tabellenführung wechselte am 26. Spieltag nämlich im Minutentakt: Nach 25 Minuten gab Hertha BSC Berlin aufgrund des Rückstands gegen Dortmund den Platz an der Sonne an die beiden punkt- und torgleichen Klubs aus München und Wolfsburg weiter, drei Minuten später sprang der HSV mit seinem Führungstreffer gegen Hoffenheim von Platz vier auf Rang eins. Kurz vor der Pause durfte sich dann der VfL Wolfsburg schon einmal kurz im Glanz eines Spitzenreiters sonnen, nachdem Christian Gentner den VfL gegen die Bayern in Führung brachte. Die Freude von Trainer Felix Magath währte aber zunächst nicht lange. Quasi im Gegenzug schoss Luca Toni mit dem Münchner Ausgleich den HSV zurück an die Spitze.

          Am Ende aber lachte dann der VfL Wolfsburg am besten: Das VfL-Traumduo Edin Dzeko und Grafite (siehe: Übersteiger: Der neue Madjer heißt Grafite) schossen die Kicker aus der Volkswagenstadt dann mit ihren Doppelpacks an die Spitze und die Bayern nach der 1:5-Schlappe bei ihrem ehemaligen Coach Magath in die Depression (siehe auch: Die aktuelle Tabelle der Fußball-Bundesliga). Wolfsburg ist nun so nah am Gewinn des ersten Meistertitels wie noch nie in der Vereinsgeschichte, Jürgen Klinsmann und die Bayern sind vier Tage vor dem Champions-League-Halbfinalhinspiel gegen Barcelona ziemlich ratlos. (siehe: 1:5 in Wolfsburg - Die Bayern gehen unter und Bayern München: Klinsmann lächelt nicht mehr. Stimmen Sie auch mit ab: )

          HSV auf Rang zwei, Berlin stürzt auf Platz drei

          Punktgleich auf Rang zwei ist der HSV nun der erste Verfolger des VfL. Die Hamburger haben im zweiten Top-Spiel des Tages Herbstmeister Hoffenheim dank des ersten Bundesligatreffers von Jonathan Pitroipa besiegt und dürfen weiter vom ersten Meistertitel seit 1983 träumen. (siehe: 1:0 gegen Hoffenheim: Die Hamburger Minimalisten springen auf Rang zwei)

          Der bisherige Tabellenführer Hertha BSC Berlin stürzt nach der ersten Heimniederlage nach zuvor zehn Heimsiegen in Folge auf Rang drei ab. Zwar glich Raffael die Dortmunder Führung durch Alexander Frei nach der Halbzeitpause aus, Sebastian Kehl und Nelson Valdez brachten die Dortmunder dann aber wieder in Front. (siehe: 1:3 gegen Dortmund: Hertha verliert die Tabellenführung)

          Frankfurt macht großen Schritt zum Klassenerhalt

          Im Tabellenkeller hat die Frankfurter Eintracht einen wichtigen Sieg errungen. Nach dem Heimsieg gegen Energie Cottbus haben die Hessen nun sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Tore beim 2:1-Sieg schossen Nikos Liberopoulos per Strafstoß und Markus Steinhöfer. Cottbus durfte nur kurz jubeln, nachdem Rangelov die Lausitzer per Elfmeter in Führung geschossen hatte. (siehe: 2:1 gegen Cottbus - Frankfurt entledigt sich der Abstiegssorgen)

          Im fünften Spiel des Samstags gewinnt der VfB Stuttgart mit 2:1 beim VfL Bochum. Bei Joel Epallés Führungstreffer sah Jens Lehmann nicht gut aus, als er mit dem Ball in den Armen hinter die Linie fiel. Der VfB schaffte aber durch Cacau und Serdar Tasci noch die Wende. (siehe: 2:1 in Bochum - Stuttgarter Sieg in letzter Minute)

          Bereits am Freitag gewann Schalke in Bielefeld mit 2:0. Die Tore erzielten Farfan und Kuranyi. (siehe: 2:0 in Bielefeld - Schalke erfolgreich aus Mission „Rettet die Saison“)

          Am Sonntag stehen noch drei Spiele auf dem Programm: Die meiste Brisanz birgt das rheinische Duell zwischen Köln und Leverkusen. Im Kellerduell gegen Mönchengladbach hat Tabellenschlusslicht KSC eine der letzten Chancen, den Anschluss ans rettende Ufer wieder herzustellen. Werder Bremen empfängt zudem Hannover 96.

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