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Ärger bei Fabio Blanco : Das Dilemma um das Supertalent der Eintracht

Und nun? In den Profi-Kader darf Fabio Blanco nicht, zur U 19 will er nicht – und eine U 23 gibt es nicht bei Eintracht Frankfurt. Bild: Huebner

Fabio Blanco war ein Königstransfer für die Eintracht und gilt als eines der größten Talente in Europa. Nun trainiert der junge Spanier im Abseits. Und Trainer Oliver Glasner fällt ein hartes Urteil.

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          Im Mai dieses Jahres herrschte das beste Einvernehmen zwischen Fabio Blanco und Eintracht Frankfurt. Der 17 Jahre alte Spanier sei von „einigen Topvereinen Europas stark umworben“ worden, doch letztendlich habe „die gute Perspektive hier in Frankfurt“ den Ausschlag gegeben, sagte der Frankfurter Direktor Profifußball und Kadermanager, Ben Manga, über die prestigeträchtige Verpflichtung des begehrten Toptalents. Axel Hellmann, der Frankfurter Vorstandssprecher, sah im Kommen von Blanco von der U 19 des FC Valencia gar „den gewachsenen Stellenwert von Eintracht Frankfurt“ im europäischen Fußball.

          Bundesliga
          Jörg Daniels
          Redakteur in der Sportredaktion

          Beide Seiten waren glücklich und gingen von einer besonderen Arbeitsbeziehung auf dem gemeinsamen Weg in eine erfolgreiche Zukunft aus. Ein halbes Jahr später scheint die Zusammenarbeit in einer Sackgasse zu münden und zum großen Missverständnis zu werden. Vom Königsweg Frankfurt ist keine Rede mehr, denn die hochfliegenden Pläne des Flügelstürmers sind geplatzt. Der U-18-Nationalspieler ist extrem unzufrieden, weil er noch keinen Einsatz bei den Profis vorweisen kann und noch nie im Bundesliga-Kader stand. Blanco und sein Beraterteam sind offenbar mit ihrer Geduld am Ende. In der vergangenen Woche erreichte das Miteinander eine neue Eskalationsstufe.

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