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Europa League : Juventus Turin siegt - FC Liverpool muss zittern

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Aufbauhilfe Liverpool: die Engländer verloren in Lille und bangen um das Weiterkommen Bild: AP

Im Achtelfinale der Europa League muss Liverpool um das Weiterkommen bangen. Die Engländer verloren in Lille. Eine gute Position verschaffte sich hingegen Juventus Turin. Auch Standard Lüttich und Olympique Marseille gehen mit Vorteilen ins Rückspiel.

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          Der englische Fußball-Rekordmeister FC Liverpool muss um das Weiterkommen in der Europa League bangen, Juventus Turin darf dagegen schon fast mit dem Einzug ins Viertelfinale planen: Während die „Reds“ 0:1 (0:0) beim OSC Lille unterlagen und nun im Rückspiel am kommenden Donnerstag an der heimischen Anfield Road den Einzug in die Runde der letzten Acht perfekt machen müssen, siegte Juve mit den ehemaligen Bundesliga-Profis Diego und Hasan Salihamidzic gegen den FC Fulham 3:1 (3:1).

          Auch Standard Lüttich nach dem 3:1 (2:0) bei Panathinaikos Athen und Olympique Marseille durch ein 1:1 (0:0) bei Berlin-Bezwinger Benfica Lissabon gehen mit Vorteilen in die Rückspiele am kommenden Donnerstag (18. März). Trotz fast 60 Minuten in Unterzahl verschaffte sich auch Sporting Lissabon eine gute Ausgangsposition. Lissabon hielt trotz der Platzverweise für Leandro Grimi (31.) und Tonel (89.) bei Atletico Madrid ein 0:0.

          In Lille hatte Liverpool in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel zu Beginn die besseren Torchancen. Ryan Babel und der spanische Europameister Fernando Torres hatten in der ersten Halbzeit das 1:0 für Liverpool auf dem Fuß. Nach der Pause hatten die Engländer allerdings Glück, dass bei einem Rettungsversuch von Daniel Agger der Ball nicht im eigenen Netz landete. Gegen Ende der Partie waren die Gastgeber dann überlegen und kamen durch einen Freistoß von Eden Hazard (84.) zum 1:0. Nur drei Minuten später schoss Pierre Aubameyang noch an den Liverpooler Pfosten.

          Atletico Madrid trifft nicht unter Maradonas Augen

          In Turin trafen Nicola Legrottaglie (9.), Jonathan Zebina (25. ) und David Trezeguet (45.) für die Gastgeber, Dickson Etuhu (36.) war für die Engländer erfolgreich. Vor allem in der zweiten Halbzeit drängte Fulham noch auf ein weiteres Tor, wurde aber für die Bemühungen nicht mehr belohnt.

          Benfica, das in der Zwischenrunde Hertha BSC Berlin aus dem Wettbewerb geworfen hatte, lieferte sich mit den Franzosen teilweise einen offenen Schlagabtausch. Bis zu den Toren von Maxi Pereira (76.) und dem Ausgleich für die Gäste durch Ben Arfa (90.) kam dabei aber nichts Zählbares heraus.

          Unter den Augen des argentinischen Nationaltrainers Diego Maradona, dessen Schwiegersohn Sergio Agüero bei Atletico Madrid noch einer der auffälligeren Akteure war, spielten Atletico seine personelle Überzahl oftmals nicht geschickt genug aus, während Lissabon das 0:0 verteidigte. Für Lüttich trafen in Griechenland Axel Witsel (8.), Milan Jovanovic (16.) und Igor de Camargo (74.). Für die Gastgeber war nur Loukas Vyntra (48.) erfolgreich.

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