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Europa-League-Hinspiele : Deutsches Quartett mit Licht und Schatten

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Hamburger Dreigestirn: Petric, Jansen und Tesche Bild: ddp

Großkampftag für die deutschen Teams in der Zwischenrunde der Europa League: Während der VfL Wolfsburg und Hertha BSC Teilerfolge verbuchten, kassierte Werder Bremen eine Niederlage. Gewinnen konnte nur der HSV.

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          Großkampftag für die deutschen Teams in der Zwischenrunde der Europa League: Das deutsche Quartett hat sich am Donnerstagabend unterschiedliche Ausgangspositionen für den Einzug ins Achtelfinale der Europa League erarbeitet. Während der VfL Wolfsburg und Hertha BSC Teilerfolge verbuchten, kassierte Werder Bremen eine Hinspielniederlage. Gewinnen konnte nur der Hamburger SV.

          Die Hamburger setzten sich im Heimspiel gegen den PSV Eindhoven knapp mit 1:0 durch und sorgte damit für den einzigen deutschen Hinspiel-Sieg. Den spielentscheidenden Treffer erzielte Marcell Jansen nach einer guten halben Stunde per Strafstoß. Ruud van Nistelrooy rechnete nach seinem Heimdebüt vor: „Wenn wir dort ein Tor schießen, muss Eindhoven schon drei machen.“

          Die Berliner trotzte vor eigenem Publikum Benfica Lissabon ein 1:1 ab. Das Bundesliga-Schlusslicht geriet früh in Rückstand, konnte sich aber über ein Eigentor der Portugiesen freuen. Mit etwas Glück hätte es sogar zu einem Heimsieg gereicht. „Das Ergebnis lässt uns alle Chancen aufs Weiterkommen, weil wir in der Lage sind, auch in Lissabon einen Treffer zu erzielen“, gab sich Trainer Friedhelm Funkel gewohnt optimistisch.

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          Wolfsburger Remis, Bremer Niederlage

          Wolfsburg erarbeitete sich eine richtig gute Ausgangsposition für das Erreichen des Achtelfinales. Die Mannschaft von Trainer Lorenz-Günther Köstner erkämpfte sich am Donnerstagabend ein 2:2 beim FC Villarreal in Spanien. Beide Tore erzielte der zuletzt so glücklose Brasilianer Grafite, den 2:2-Ausgleich mussten die Niedersachsen allerdings in Überzahl hinnehmen. Trainer Köstner war nicht zufrieden: „Letztlich muss man das 2:1 nach Hause bringen. Das ist uns leider nicht gelungen.“

          Pokalsieger Bremen unterlag dagegen im Hinspiel der ersten K.o.-Runde beim niederländischen Vertreter FC Twente Enschede mit 0:1. Die Hanseaten hatten zunächst die besseren Chancen, kassierten aber kurz vor dem Seitenwechsel durch einen Sonntagsschuss das spielentscheidende Tor durch Theo Janssen. „Wir haben den Gegner zu viel spielen lassen“, kritisierte Trainer Thomas Schaaf.

          Kurioser Platzverweis in Lüttich

          Juventus Turin ist dem Achtelfinale unterdessen ein großes Stück näher gekommen. Während die Italiener beim 2:1-Erfolg bei Ajax Amsterdam erst nach anfänglichen Problemen ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, verspielte der österreichische Meister RB Salzburg beim 2:3 bei Standard Lüttich eine 2:0-Führung. Der FC Brügge bezwang den FC Valencia ebenso mit 1:0 wie der FC Liverpool Unirea Urziceni. Der AS Rom schaffte trotz der Niederlage bei Panathinaikos Athen immerhin zwei Auswärtstore (siehe auch: Alle Ergebnisse der Europa League im Überblick).

          Kurioser Platzverweis: Salzburgs Trainer Huub Stevens musste bereits nach einer Viertelstunde auf der Tribüne Platz nehmen. Weil sich die Trainingsjacke des Niederländers farblich nicht von den Trikots der Salzburger Spieler unterschied und sich Stevens weigerte, ein neongrünes Leibchen überzuziehen, schickte ihn der rumänische Schiedsrichter Pavel Cristian Balaj schließlich auf die Zuschauerränge.

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