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2:1 gegen die Eintracht : Augsburgs Schmidt hat Frankfurt weiter lieb

Traumtor: Florian Niederlechner (l.) wird von seinen Kollegen frenetisch gefeiert. Bild: dpa

Die Eintracht hat kurz vor zwei Kracherspielen in der Europa League und der Bundesliga eine unerwartete Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den FCA wachten die Frankfurter zu spät auf.

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          Erster Sieg: Mit dem FC Augsburg geht es in der Bundesliga langsam aufwärts. Das 2:1 gegen die Frankfurter Eintracht war das ersehnte Erfolgserlebnis, das sich Trainer Martin Schmidt gegen seinen Lieblingsgegner erhofft hatte. Als der Schweizer Schmidt im Frühjahr seine Rettungsmission beim FCA startete, begann er mit einem 3:1-Auswärtssieg in Frankfurt.

          Bundesliga

          Auch beim zweiten Wiedersehen im Kalenderjahr 2019 konnte Schmidt jubeln. Der Sieg, herausgeschossen vor 28.500 Zuschauern durch die Tore von Marco Richter (35. Minute) und Florian Niederlechner (43.) bei einem Gegentreffer von Goncalo Paciencia (73.) war nicht unverdient. Frankfurts Dominik Kohr hielt deshalb nichts vom Schönreden. „Das haben wir uns ganz anders vorgestellt“, meinte der Mittelfeldspieler. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“

          Schon nach 39 Sekunden hätten die forschen Augsburger in Führung gehen können. Doch Niederlechner ließ es freistehend vor Kevin Trapp an der letzten Konsequenz missen. Der Frankfurter Keeper verhinderte den möglichen frühen Rückstand. Doch auch die Eintracht, die sich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte mit einem portugiesischen Sturmduo präsentierte, hatte ihre Möglichkeiten. So war es Paciencia, der in der 14. Minute nach einem Solo von der Strafraumgrenze aus Maß nahm, aber den linken Pfosten traf. Angriffskollege André Silva, vom AC Mailand ausgeliehen und einst mit Paciencia in der Heimat beim FC Porto am Ball, trat erstmals nach einer halben Stunde mit einem Schuss in Erscheinung.

          Es war zudem die Phase, in der der bei jedem Ballkontakt von den Augsburger Zuschauern ausgepfiffene ehemalige FCA-Profi Martin Hinteregger in den Blickpunkt rückte. Dem Österreicher, am vergangenen Wochenende beim Nationalteam wegen einer ausgiebigen Geburtstagsfeier kurzfristig aus dem Aufgebot gestrichen, unterlief in der 35. Minute ein folgenreiches Missgeschick. Seine verunglückte Kopfballabwehr im Fünfmeterraum landete bei Richter, der keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschießen.

          Doch damit nicht genug. Hinteregger geriet kurze Zeit später mit Richter aneinander, sah Gelb – und zwei Minuten vor der Halbzeitpause abermals jubelnde Augsburger. Diesmal entsprang das Tor einem wunderbaren Distanzschuss von Niederlechner, der den Ball zum 2:0 in den rechten Winkel zirkelte. Nach dem Seitenwechsel übernahm zwar die Eintracht das Kommando und erzielte durch Paciencia auch noch das Mut machende Anschlusstor (73.). Doch der FCA brachte letztlich den ersten Saisonsieg mit Glück und Geschick über die Zeit.

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