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Geisterspiel gegen Werder? : Die Eintracht wartet auf den Gesundheitsdezernenten

  • -Aktualisiert am

Zuschauer im Eintracht-Stadion? Derzeit sieht es eher nach einem Geisterspiel gegen Werder aus. Bild: EPA

Ob es am Wochenende Zuschauer bei der Eintracht geben darf, ist noch nicht klar. Gegen Werder wird Trainer Adi Hütter wohl einer neuen Startelf vertrauen. Auch die Bremer müssen umbauen – gezwungenermaßen.

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          Auch am Mittwoch hat sich die Stadt Frankfurt zunächst nicht entscheiden können, ob sie der Frankfurter Eintracht genehmigt, bei ihrem Heimspiel der Fußball-Bundesliga an diesem Samstag gegen Werder Bremen Zuschauer zuzulassen oder nicht. Nach den guten Erfahrungen, die in den ersten beiden Heimspielen gegen Bielefeld und Hoffenheim mit dem Hygienekonzept gemacht wurden, hatte die Eintracht in der vergangenen Woche den Antrag auf eine weitere Ausnahmegenehmigung gestellt. Wie gegen Hoffenheim möchte sie 8000 Besuchern Zutritt gewähren. Entgegen der Ankündigung des Gesundheitsdezernenten Stefan Majer (Grüne) vermochte die Koalition jedoch bisher nicht, sich zu einer Entscheidung durchzuringen.

          Bundesliga
          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Dessen ungeachtet, läuft die sportliche Vorbereitung auf das Heimspiel ungestört. Zu Beginn der Trainingswoche konnten alle Profis, die am Wochenende an der 0:5-Niederlage bei Bayern München beteiligt waren, die Arbeit aufnehmen. Die Rekonvaleszenten Filip Kostic, David Abraham und Ragnar Ache spulten im Alleingang ihr Programm ab. Sie stehen erst nach der Länderspielpause Mitte November für einen Einsatz bereit. Dagegen könnte Verteidiger Evan Ndicka nach seiner langen Verletzungspause gegen Werder zu seinem Comeback kommen – zumindest als Einwechselspieler. Der 21 Jahre alte französische Junioren-Nationalverteidiger ist nun seit über zwei Wochen ins Teamtraining integriert und befindet sich in guter körperlicher Verfassung.

          Nachdem Trainer Adi Hütter zuletzt zweimal dieselbe Startelf berief, deuten sich nach den Trainingseindrücken zwei Wechsel an. Steven Zuber und Stefan Ilsanker bestätigten ihre durchwachsenen Leistungen im Bundesligaspiel gegen den Rekordmeister aus München. Für Zuber drängt sich der Neuzugang aus Neapel, Amin Younes, auf. Für Ilsanker könnte Djibril Sow ins Spiel kommen.

          Werder Bremen dagegen wird von Personalsorgen geplagt. Ausgerechnet ihr bester Stürmer, Niclas Füllkrug, hat sich in der Begegnung mit der TSG Hoffenheim am vergangenen Sonntag verletzt. Füllkrug, der an den ersten fünf Spieltagen vier Tore und eine Torvorlage zum Aufschwung des SV Werder beisteuerte, wird wegen einer Wadenverletzung mehrere Wochen ausfallen. Auch sein Sturmpartner Yuya Osako (Knieprellung) ging angeschlagen aus dem Hoffenheimer Spiel heraus. Sein Einsatz ist fraglich; der des dritten Bremer Stürmers Davie Selke dagegen wird nicht stattfindet. Er hat Probleme mit der Leiste.

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