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Eintracht Frankfurt : Vier Torhüter, aber Personalnot im Angriff

  • -Aktualisiert am

Gegen den KSC dringend benötigt: Nikos Liberpoulos und Martin Fenin (rechts) Bild: ddp

Trotz der Verletzung von Kapitän Amanatidis hält Friedhelm Funkel seine offensiven Möglichkeiten für ausreichend. Der Eintracht-Trainer fürchtet sich aber vor neuen Verletzungen. Im Tor ist dagegen von Personalnot keine Spur mehr.

          Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte bei der Frankfurter Eintracht ein akuter Torhüter-Notstand geherrscht. Das hat sich grundlegend geändert. Seit einiger Zeit trainiert Torwarttrainer Andreas Menger mit vier Schlussleuten. Beim Privatspiel an diesem Mittwoch Abend (19 Uhr) bei der Spielvereinigung 03 Neu-Isenburg wird Markus Pröll das Tor hüten. Mit der aktuellen Stammkraft Oka Nikolov, Jan Zimmermann und Frank Lehmann stehen noch drei weitere Torhüter bereit. Ganz hinten ist die Eintracht also längst wieder gut besetzt. Ganz vorne dagegen wird die Auswahl immer spärlicher, nachdem sich Kapitän Ioannis Amanatidis schwer verletzt hat, Marcel Heller an den MSV Duisburg ausgeliehen worden ist und Neuzugang Ümit Korkmaz frühestens im Oktober wieder spielen kann. Mit Nikos Liberopoulos und Martin Fenin stehen nur noch zwei gelernte Angreifer zur Verfügung. „Das ist ausreichend“, sagt Trainer Friedhelm Funkel, „wir spielen ja meist nur mit einer vorderen Spitzen“.

          Und doch blickt der Frankfurter Trainer durchaus mit Sorgen zu den Länderspielen am Wochenende und am nächsten Mittwoch, „denn jetzt sollte wirklich nichts mehr passieren“. Liberopoulos und Fenin braucht er beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC dringend. Viele Alternativen gibt es nicht mehr. Der jugendliche Juvhel Tsoumou wird wohl auf der Bank sitzen, alle anderen möglichen Kandidaten, in erster Linie Benjamin Köhler und Alexander Meier, sind im Grunde offensive Mittelfeldspieler.

          U 23-Stürmer auch verletzt

          Meier hat schon zu Beginn der Vorbereitung im Juli, als Amanatidis, Fenin und Liberopoulos noch im verlängerten Urlaub weilten, ganz vorne in der Spitze ausgeholfen. „Im einen oder anderen Spiel kann er uns da helfen“, sagt Funkel. Allerdings hat Meier zuletzt wegen zweier Muskelverletzungen viele Trainingseinheiten verpasst und kaum Spielpraxis sammeln können.

          Hilfe aus der U 23-Regionalligamannschaft kann der Profitrainer auch nicht erwarten. Mit Martin Hess und Patrick Mayer sind auch dort beide Stürmer verletzt. Bliebe im Notfall noch die U 19. Dort schlummert großes Potential. Mit Cenk Tosun, Marcos Alvarez und Stefano Cincotta stehen im Team der Eintracht gleich drei aktuelle DFB-Juniorennationalspieler. Auf diesen Talentschuppen möchte Funkel allerdings noch nicht zurückgreifen. Neue Spieler kann die Eintracht auch nur noch ganz begrenzt verpflichten. Transfers mit Profis aus anderen Klubs sind erst im Winter wieder möglich. Alleine arbeitslose Fußballspieler könnten noch unter Vertrag genommen werden. „Daran haben wir bisher keine Sekunde gedacht“, sagt Funkel. Er vertraut lieber dem eigenen Kader, auch wenn der in diesen Tagen und Wochen sehr ausgedünnt ist.

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