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0:2 gegen Wolfsburg : Pleiten, Pech und Pannen bei der Eintracht

  • -Aktualisiert am

Dampf ablassen: Bas Dost und die Eintracht haben Grund, sich zu ärgern. Bild: Jan Huebner

Die ideenlose Eintracht unterliegt Wolfsburg 0:2. Bei der Frankfurter Niederlage unterläuft Ersatztorwart Wiedwald ein böser Patzer. Dost trifft, steht aber im Abseits. Nun wartet das schwere Spiel in London.

          3 Min.

          Als Filip Kostic nach 90 Sekunden versuchte, den Ball direkt auf N’Dicka per Drop-Kick weiterzuspielen, so wie es ihm in den letzten Monaten Dutzende Mal gelungen war und wofür er unter anderem seinen Ruf des eleganten Ballvirtuosen begründete, da landete das Spielgerät im Seitenaus, etwa zehn Meter von N’Dicka entfernt. Mit dieser Szene ist hinlänglich beschrieben, welcher Natur die 0:2-Heimniederlage war, die die Frankfurter Eintracht am Samstag gegen den VfL Wolfsburg erlitt. Nichts ging. Weder das Selbstverständliche, noch das Erprobte, noch das Überraschende. Und das eine Mal, als alles passte, da stand Bas Dost im Abseits, als er in der 50. Minute den Ball ins Tor lenkte.

          Bundesliga
          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Das wäre der Ausgleichstreffer zum 1:1 gewesen. 15. Minuten später kulminierte das Bemühen voller Pleiten, Pech und Pannen im haarsträubendsten aller Fehler. Nach einer unkonzentrierten Rückgabe von Martin Hinteregger, die ihn unter Druck setzte, spielte Ersatztorwart Felix Wiedwald dem Wolfsburger Joao Victor den Ball in Füße. Der Brasilianer nahm das Geschenk an und erzielte in der 65. Minute das 2:0.

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