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Eintracht Frankfurt : Stolz auf einen knackigen Verlust

  • -Aktualisiert am

Der Herr der Zahlen: Oliver Frankenbach ist auch stolz, dass die Eintracht die Lizenz ohne jegliche Auflagen erhält. Bild: Jan Huebner

Trotz eines Minus von rund 45 Millionen Euro sieht Finanzvorstand Frankenbach die Eintracht für die nächste Saison gut aufgestellt. Spielerverkäufe sind nicht notwendig, sogar eine weitere Spielzeit ohne Zuschauer wäre möglich – doch das will niemand.

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          Oliver Frankenbach ist ein ausgesprochen zurückhaltender, bescheidener Mensch. Wenn der Finanzvorstand der Frankfurter Eintracht öffentlich erwähnt, dass er ein bisschen stolz auf das Erreichte ist, dann kann man davon ausgehen, dass andere dieses Ergebnis in den höchsten Tönen preisen würden: „Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass wir die Bundesligalizenz ohne Auflagen und Einschränkungen erhalten haben. Wir haben nicht nur die zu Ende gehende Saison im Griff, wir können auch der nächsten Saison gelassen entgegengehen“, sagte der 53-Jährige am Mittwoch in einer Videokonferenz zur finanziellen Lage der Eintracht. „Wir könnten sogar eine weitere Spielzeit ohne jegliche Zuschauereinnahmen überstehen.“

          Peter Heß
          Sportredakteur.

          Das würden nicht viele Finanzvorstände im deutschen Profifußball zu behaupten wagen. Frankenbach tut es, obwohl die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020/21 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen sind, wie wegen der Corona-Pandemie nicht anders zu erwarten war. Der Umsatz werde von 280 Millionen Euro auf zirka 150 Millionen sinken. „Und wir werden mit einem knackigen Verlust von etwa 45 Millionen Euro abschließen.“

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