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Eintracht im Trainingslager : Balleroberer Rode fährt Sonderschichten

Um Stabilität bemüht: Sebastian Rode. Bild: Jan Huebner

Sebastian Rode hat bei der Frankfurter Eintracht wieder in die Spur gefunden. Auch er konnte freilich der Belastung durch die Englischen Wochen zuletzt nicht mehr trotzen. Dem Kräfteverschleiß will er nun durch gezielte Grundlagenarbeit vorbeugen.

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          Vieles ist gleichgeblieben und doch hat sich fast alles verändert. Als Sebastian Rode Anfang Januar 2019 seine ersten Schritte auf dem Weg zum Comeback bei der Eintracht unternahm, kam er aus dem Lächeln kaum raus. Er blinzelte selbst dann fröhlich in die Sonne und ließ keinerlei Irritationen erkennen, als er gebeten wurde, nassgeschwitzt nach der Übungseinheit schnell noch für ein Interview vor den Fernsehkameras zur Verfügung zu stehen, weil gerade das Licht über Florida so schön schimmerte: Rode war durch und durch glücklich, überhaupt wieder am Ball zu sein und sich auch deswegen für nichts zu schade. Was er auch dadurch demonstrierte, als es darum ging, beim Aufräumen auf dem Fußballplatz nach getaner Arbeit mitanzupacken, während manch Kollege schon mit dem Smartphone in der Hand beschäftigt war.

          In diesen Tagen ist er mit dem Team aufs Neue zu Gast im Sunshine State an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Am Dienstag nahmen die Frankfurter einen Quartierswechsel vor und zogen aus Bradenton rund 80 Kilometer nördlich in den Urlaubsort Clearwater weiter, wo die Eintracht-Profis aber nicht damit rechnen dürfen, sich unter die vielen Touristen mischen zu können, die gerade den Jahreswechsel unter Palmen verbringen. Rode genießt den Aufenthalt, allen Trainingsanstrengungen zum Trotz. Er nennt die milden Temperaturen „Balsam für die Seele“, als er nach der Vormittagseinheit um seine Einschätzung zum Stand der Wintervorbereitung gebeten wurde. Sein Wort hat heute mehr denn je Gewicht.

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