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Nach 301 Tagen : Fans im Stadion bei der Eintracht

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Auch wenn es eine solche Kulisse wie im Februar 2020 nicht geben wird, Fans sind dennoch wieder zugelassen bei einem Spiel der Eintracht. Bild: dpa

„Wir haben alle sehr lange auf diesen Moment gewartet“: Beim Testspiel gegen den französischen Erstligaklub AS Saint-Étienne dürfen wieder Zuschauer in das Frankfurter Stadion.

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          Gegner aus Frankreich finden den Gefallen von Eintracht Frankfurt in dieser Saisonvorbereitung. Nach Racing Strasbourg (2:3) treffen die Hessen an diesem Samstag (15.30 Uhr) in der WM-Arena im finalen Testspiel auf den Ligue-1-Vertreter AS Saint-Étienne. Der französische Rekordmeister (zehn Titel) beendete die abgelaufene Saison auf Platz elf.

          Sportlich Bekanntschaft mit den Ostfranzosen machte der neue Eintracht-Trainer Oliver Glasner in der Saison 2019/2020. Damals noch in Diensten des VfL Wolfsburg stehend, musste sich der Österreicher mit seiner Mannschaft zweimal gegen AS Saint-Étienne in der Gruppenphase der Europa League bewähren. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Frankreich setzte sich Wolfsburg im Rückspiel 1:0 durch und beendete die Gruppe 1 hinter KAA Gent auf Platz zwei. Der aktuelle Saint-Étienne-Trainer Claude Puel löste damals Ghislain Printant ab.

          „Mehr Kraft und Energie“

          Die Frankfurter spielten bisher nur ein Mal gegen die Association Sportive: am 15. Juli 1981 in Paris bei einem Einladungsturnier. Vor 25.000 Zuschauern im Halbfinale gewann die Eintracht 4:2 im Elfmeterschießen. Torhüter Jürgen Pahl hielt zwei Elfmeter, die Frankfurter Torschützen hießen Werner Lorant, Bernd Nickel, Norbert Nachtweih – und Neuzugang Joachim Löw.

          An diesem Samstag sind in Frankfurt zum ersten Mal nach 301 Tagen wieder Zuschauer zugelassen. 10.000 an der Zahl in Zeiten der Corona-Pandemie. „Wir haben alle sehr lange auf diesen Moment gewartet. Ich glaube, dass wir an diesem Wochenende noch mehr Kraft und Energie haben als in den vergangenen Wochen“, sagt Flügelspieler Erik Durm.

          Am Sonntag nächster Woche startet die Eintracht mit ihrem ersten Pflichtspiel in der ersten Pokal-Hauptrunde bei Waldhof Mannheim in die neue Saison. „Wir haben vor zwei Jahren im Pokal gegen Mannheim gespielt. Das Spiel fing damals nicht besonders gut an, am Ende haben wir uns zum Glück durchgesetzt. Wir sind auf jeden Fall gewarnt“, sagt Durm.

          Der Weltmeister von 2014 geht mit der Eintracht „sehr optimistisch“ in die neue Saison. „Wir alle wissen, dass die vergangene Spielzeit eine absolute Ausnahmesaison war. Trotzdem haben wir jetzt eine mindestens gleichwertige, wenn nicht sogar bessere Mannschaft“, sagt er.

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