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Personalien bei der Eintracht : Krösche holt Vertraute

  • -Aktualisiert am

Besetzt frei gewordene Stellen neu: Markus Krösche Bild: dpa

Eine gewisse Personalfluktuation ist im Profifußball üblich. Aber was bei der Eintracht geschah, geht über jedes in der Bundesliga bekannte Maß hinaus. Doch auch für die zweite Reihe findet Frankfurt nun sein Personal.

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          Nicht nur auf Cheftrainerebene ist der Eintracht eine Neuverpflichtung gelungen, auch in der zweiten Reihe hat der neue Sportvorstand Markus Krösche schon vor seinem offiziellen Arbeitsbeginn am 1. Juni erste Lücken geschlossen. Ole Siegel wird sein persönlicher Referent, Timmo Hardung, wie die F.A.Z. bereits ankündigte, Teammanager.

          Peter Heß
          Sportredakteur.

          Eine gewisse Personalfluktuation ist im Profifußball üblich. Aber was bei der Frankfurter Eintracht geschah, geht über jedes in der Bundesliga bekannte Maß hinaus. Nicht nur Sportvorstand Fredi Bobic, Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer Adi Hütter haben den hessischen Traditionsklub verlassen. Ein Großteil der zweiten Führungsebene im Lizenzspielerkader kehrte der Eintracht den Rücken.

          Viele folgen Bobic

          Die Namen der Ko-Trainer Armin Reutershahn und Christian Peintinger, die Hütter nach Gladbach begleiten, sind den Fans noch geläufig. Die Namen Sebastian Zelichowski, Thomas Westphal, Matthias Borst und Gabor Ruhr kaum. Von ihnen hat Sebastian Zelichowski am längsten bei der Eintracht gewirkt – seit 2016. Er begann als Mitarbeiter in der Spiel- und Gegneranalyse, rückte zum Chef dieser Abteilung auf, leitete den Bereich Sporttechnologie und stieg dann zur rechten Hand von Fredi Bobic auf, mit dem Titel Referent des Sportvorstands.

          Die Eintracht schickte ihn zudem zum ersten DFB-Lehrgang, an dessen Ende der Teilnehmer sich zertifizierter Fußballmanager nennen darf. Zelichowski folgt Bobic zur Hertha BSC, genau wie Teammanager Thomas Westphal, der seit September 2017 bei der Eintracht war, sowie der Leiter Spielkonzeption Matthias Borst und der Spielanalyst Gabor Ruhr.

          Für Zelichowski hat Krösche einen alten Bekannten aus Paderborner Zeiten verpflichtet. Olaf Siegel, damals Teammanager, zog sich 2020, nachdem er zum zweiten Mal Vater geworden war, aus dem Fußball zurück und wechselte in die Wirtschaft. Krösche konnte den alten Mitstreiter davon überzeugen, ihn bei der Eintracht zu unterstützen.

          Auch Hardung, der Westphal als Leiter Lizenzspielerbetrieb ersetzt und für das Organisatorische um die Profimannschaft zuständig sein wird, schätzt Krösche aus eigener Erfahrung. Die beiden arbeiteten bei RB Leipzig schon harmonisch und vertrauensvoll zusammen.

          Nicht alle Posten besetzt

          Damit sind aber noch längst nicht alle Personalien geklärt. Es fehlen noch Spielanalysten sowie ein Fachmann für die auf alle Eintracht-Teams übergreifende Spielkonzeption. Auch stand zur Diskussion, die Aufgaben von Sportdirektor Hübner nicht nur dem vom Kaderplaner zum Direktor Profifußball aufgestiegenen Ben Manga zu übertragen, sondern einem weiteren Manager, der ganz nah bei der Mannschaft sein soll.

          Nachdem früh der Name des ehemaligen Spielers Gelson Fernandes als Kandidat gefallen war, ist es in letzter Zeit sehr ruhig um die Besetzung dieses Postens geworden. Ob er diese Stelle wie geplant noch besetzt, wird Krösche nach seinem offiziellen Amtsantritt am 1. Juni bekanntgeben.

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