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Änderung im Trainerteam : Pezzaiuoli muss bei der Eintracht weichen

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Unklare Zukunft: Marco Pezzaiuoli bei der Eintracht, hier 2018 Bild: Jan Huebner

Marco Pezzaiuoli wird künftig kein Trainer und auch kein Technischer Direktor mehr sein beim Frankfurter Fußballklub. Über die Gründe schweigt sich der Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums, Andreas Möller, noch aus.

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          Marco Pezzaiuoli ist nicht mehr Trainer der U19 der Frankfurter Eintracht in der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen U-19-Trainer“, sagte Andreas Möller, der Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums (NLZ), am Dienstag der F.A.Z. Über die Gründe für die Neuausrichtung wollte Möller in der Öffentlichkeit nicht sprechen. „Die Entscheidungen für die Zukunft sind so getroffen worden“, sagte Möller nur.

          Pezzaiuolis Mitarbeit im NLZ ist grundsätzlich beendet worden. Der 51-Jährige war im Januar 2018 vom Frankfurter Sportvorstand Fredi Bobic für die neu geschaffene Position des Technischen Direktors verpflichtet worden. Auf der Gehaltsliste der Eintracht Frankfurt Fußball AG stehend, fungierte der gebürtige Mannheimer als Bindeglied zwischen der Jugend und den Profis. Im März 2019 übernahm der ehemalige Hoffenheimer Bundesliga-Trainer zusätzlich die U19, die bis zum Abbruch der Runde im März aufgrund der Corona-Pandemie auf Rang sechs stand.

          Was die Verbindung des Eintracht-Nachwuchses zu den Profis angeht, würden die Aufgaben von Pezzaiuoli in Zukunft „auf mehrere Schultern verteilt werden“, sagte Möller. „Teile der Aufgaben werde auch ich übernehmen. Die Stelle als Technischer Direktor wird es nicht mehr geben.“

          Ob Pezzaiuoli nun ein anderes Betätigungsfeld in der AG übernehmen wird, ist offen. Er war für eine Stellungnahme am Dienstag nicht zu erreichen. Es wäre keine Überraschung, wenn sich beide Seiten demnächst trennen würden. Auf der Position des U-19-Trainers hofft Möller in den kommenden zwei Wochen „eine gute Lösung präsentieren“ zu können. „Wir wollen in der neuen Saison eine gute Rolle in der Bundesliga spielen“, sagte er. Assistenztrainer der U 19 bleibt der frühere Hoffenheimer und Freiburger Bundesliga-Spieler Andreas Ibertsberger.

          Ache besteht Medizintest

          Der erste Neuzugang der Frankfurter Eintracht hat seinen Medizincheck erfolgreich absolviert. Ragnar Ache, dessen Wechsel von Sparta Rotterdam seit Januar beschlossen ist, wird somit am 1. Juli an dem für einen Tag geöffneten Transferfenster offiziell ein Frankfurter Fußballprofi. „Es ist ein tolles Gefühl, das Eintrachttrikot tragen zu dürfen“, sagte der Angreifer auf der vereinseigenen Homepage.

          Der gebürtige Frankfurter kehrt somit in die Heimat zurück und verfolgt ein Ziel: „Ich will mich an den Bundesliga-Fußball gewöhnen.“ Ganz nebenbei möchte er auch an den Olympischen Spielen in Tokio mit der deutschen Auswahl teilnehmen. Der 21-Jährige kommt für rund zwei Millionen Euro aus der niederländischen Liga von Sparta Rotterdam und ist bis 2025 an die Eintracht gebunden. In 19 Erstligaspielen schoss der Stürmer fünf Tore und bereitete drei vor. Auch der VfB Stuttgart und der FC Turin umwarben den deutschen Junioren-Nationalspieler, der jedoch unbedingt in seine Heimatstadt zurückkehren wollte, aus der er im Alter von elf Jahren mit seinen Eltern weggezogen war. (peh.)

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