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Frankfurter Höhenflug : Eine Eintracht zum Fürchten

  • -Aktualisiert am

Fredi Bobic hat maßgeblich dazu beigetragen, dass es mit der Eintracht weiter bergauf geht. Bild: dpa

Der Frankfurter Kader, der dank Fredi Bobic gewinnbringend ergänzt wurde, muss sich gegenwärtig in der Bundesliga vor nichts und niemandem verstecken. Im Gegenteil. Dass so viel Erfolg Begehrlichkeiten weckt, ist nicht verwunderlich.

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          Es ist keine fünf Jahre her, da sah die Frankfurter Fußballwelt anders aus. Viel weniger glanzvoll. Als Fredi Bobic kam, um als Nachfolger Heribert Bruchhagens das Kommando bei der Eintracht zu übernehmen, war soeben mit Ach und Krach der Abstieg in die zweite Liga verhindert worden. Bobic schlug viel Skepsis entgegen, um es gelinde auszudrücken. Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing berichtet später, es habe gar Morddrohungen gegen seine Person gegeben, um ihn damit einzuschüchtern und so eine Berufung des einstigen Nationalspielers in den Vorstand zu verhindern.

          Bundesliga

          Steubing und Bobic – sowie alle, die etwas zu sagen hatten und haben innerhalb des Klubs – ließen sich davon nicht beeindrucken. Beide Seiten suchten und fanden sich in schwierigen Zeiten. Für Neuzugänge standen Mitte 2016 keine drei Millionen Euro zur Verfügung, mit dem ersten Transfer, der Bobics Unterschrift trug, wurde der Gladbacher Reservist Hrgota verpflichtet. Seitdem hat sich eine Menge getan, und die Frankfurter sind drauf und dran, bei ihrem anhaltenden Aufstieg in die gehobenen Kreise den nächsten beachtlichen Entwicklungsschritt zu vollziehen.

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