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Eintracht Frankfurt : Bobic lobt und warnt

„Auch wir müssen schauen, dass wir überleben“: Fredi Bobic Bild: dpa

Sportvorstand Fredi Bobic spricht über die schwierige Lage der Eintracht in der Corona-Krise. Dabei lobt er die Mannschaft, die „freiwillig auf Teile ihres Gehalts verzichtet hat und das immer noch tut“.

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          Am Sonntag hat sich Fredi Bobic zu Wort gemeldet. Gegenüber den vereinseigenen Medien sprach der Sportvorstand der Eintracht in Corona-Zeiten von einer „durchaus brisanten Situation. Auch wir müssen schauen, dass wir überleben“, sagte der 49-Jährige. „Vor der Krise sind wir als Verein stark gewachsen. Deshalb gilt es jetzt im ersten Schritt, diese Stabilität zurückzugewinnen. Es macht mich stolz, dass die Mannschaft freiwillig auf Teile ihres Gehalts verzichtet hat und das immer noch tut, um der Eintracht zu helfen.“

          Teile der Frankfurter Mannschaft sind seit Tagen schon mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs – so auch die beiden Schweizer Steven Zuber und Djibril Sow. Zuber war am Samstag in der Nations League beim 1:1 der Eidgenossen gegen Rekordeuropameister Spanien von Beginn an dabei, ehe er in der 73. Minute ausgewechselt wurde – genau zu dem Zeitpunkt, zu dem auch Sow in die Partie kam.

          Die „Nati“ baut auf Stammspieler Zuber – so wie dies auch Eintracht-Trainer Adi Hütter in den vergangenen Wochen getan hat und Zuber für den lange Zeit verletzten Filip Kostic stets in die Startelf beorderte. Sow hingegen, für die damalige Rekordablöse von rund zehn Millionen Euro von den Young Boys Bern nach Frankfurt in die Fußball-Bundesliga gewechselt, tut sich weiterhin schwer, sowohl in der Heimat als auch in Deutschland nachhaltig Fuß zu fassen.

          Am Dienstag bekommen es Zuber, Sow und die Schweizer Nationalelf in einem weiteren Gruppenspiel in Luzern mit der Ukraine zu tun, die sich am Samstag Deutschland 1:3 geschlagen geben musste. Nach drei Unentschieden und zwei Niederlagen warten die Schweizer, die 2020 keines ihrer bislang sieben Länderspiele gewonnen haben, auf den ersten Sieg.

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