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Neuer Eintracht-Assistent : Das ist Glasners Nebenmann

Wieder vereint: Glasner und sein langjähriger Nebenmann Michael Angerschmid Bild: Peter Fastl/POOL

Oliver Glasner bringt Michael Angerschmid aus Wolfsburg mit zur Eintracht. Die beiden Österreicher kennen sich schon lange, schnürten einst für den SV Ried die Fußballschuhe.

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          Auch mit dieser Personalentscheidung ist gerechnet worden. Nun also bilden sie wieder ein Pärchen – wie schon zu erfolgreichen Wolfsburger Zeiten. Oliver Glasner, der neue Trainer der Eintracht, wird auf seiner zukünftigen Station am Main gemeinsame Sache mit Michael Angerschmid machen. Der 47-Jährige, ein halbes Jahr älter als sein Freund und Chef, wird auch in Frankfurt Assistenztrainer des neues Eintracht-Chefcoaches. Am Wochenende einigte sich der Österreicher mit seinem neuen Arbeitgeber und schloss eine vertraglich fixierte Vereinbarung, die ihn ebenso wie Glasner für die kommenden drei Jahre bis einschließlich 30. Juni 2024 an die Hessen bindet.

          Ralf Weitbrecht
          Sportredakteur.

          Erst Wolfsburg, jetzt Frankfurt: Das österreichische Duo Glasner/Angerschmid macht nicht erst seit dem Länderwechsel in der deutschen Bundesliga gemeinsame Sache. Beide haben sie früher in Oberösterreich für den SV Ried die Fußballschuhe geschnürt. Angerschmid stieg dort später zum Interims- und Ko-Trainer auf, während Glasner noch aktiv war. 2014 folgte dann der Stabwechsel. Glasner wurde Cheftrainer in Ried.

          Von 2015 an kümmerten sich die beiden Fußballfreunde an einem neuen Ort um ihre alte Leidenschaft: eine Mannschaft besser zu machen. Mit dem Linzer ASK, in Österreich gemeinhin nur als LASK bezeichnet, brachten sie es bis auf Platz zwei in der Liga – hinter dem Abonnementmeister RB Salzburg. Der Lohn war die erstmalige Qualifikation für die Europa League, der Glasner und Angerschmid nach ihrer vierjährigen Zeit beim LASK in den zwei Wolfsburger Jahren zum Abschied aus Niedersachsen die Krone aufsetzten: Sie führten den VfL in die Champions League. Rund 250 Spiele hat das Trainerduo Glasner/Angerschmid bislang absolviert.

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          Auf 195 Bundesligaspiele hat es derzeit Dominik Kohr gebracht, die letzten 17 davon im Dress des FSV Mainz 05. Eigentlich wäre der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler nach dem Ende seines Leihvertrags zu Beginn der neuen Saison zu seinem abgebenden Verein Eintracht nach Frankfurt zurückgekehrt. Doch die Mainzer Verantwortlichen um Trainer Bo Svensson haben sich nach Gesprächen mit Kohr und dessen Berater für eine Fortführung der bisherigen fruchtbaren Zusammenarbeit entschieden. Kohr bleibt also eine weitere Saison bei den Nullfünfern, die dank einer furiosen Rückrunde den kaum mehr für möglich gehaltenen Klassenverbleib geschafft haben – am Ende als Tabellenzwölfter mit 39 Punkten souverän, deutlich und verdient.

          Kohrs Beitrag zur Rettung erster Klasse: Ein Tor – und jede Menge Dynamik. „Dominik ist in unserem Spiel mit seiner Zweikampf- und Spielstärke ein stabilisierender Faktor“, lobte Trainer Svensson. „Mit seiner Präsenz als erfahrener Aggressiv-Leader auf dem Rasen sowie seiner Persönlichkeit ist er jemand, an dem sich seine Teamkollegen orientieren und auf den sie sich verlassen können.“

          Kohr ist zufrieden mit der Kurskorrektur, die er durch das Leihgeschäft mit Mainz 05 vorgenommen hat. „Die Entwicklung, die ich hier in Mainz genommen habe, möchte ich fortführen. Es fühlt sich fast ein bisschen an, als wäre ich nach Hause gekommen“, sagte er pathetisch. Danny da Costa, der zweite Eintracht-Profi, der ihm Rahmen eines Leihgeschäfts vor einem halben Jahr nach Mainz gewechselt war, kehrt – Stand jetzt – nach Frankfurt zurück. Das letzte Wort indes steht noch aus.

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