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Eintracht Frankfurt : Ärger verständlich - Rücktritt nicht

  • Aktualisiert am

Heribert Bruchhagen am Dienstag in Frankfurt Bild: Niklas Grapatin

Eintracht Frankfurts Vorstandschef Bruchhagen kann Trainer Schaafs Ärger verstehen. Nicht aber dessen Unversöhnlichkeit. Einen eigenen Rücktritt schließt er aus.

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          Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat sich enttäuscht über den Rücktritt von Thomas Schaaf als Trainer von Eintracht Frankfurt geäußert. „Es gibt bei ihm eine Enttäuschung darüber, dass er seine sportliche Leistung nicht ausreichend gewürdigt und sein Verhältnis zur Mannschaft falsch dargestellt sieht“, sagte der Vorsitzende des Fußball-Bundesligisten am Dienstag. „Ich bin aber schon ein bisschen enttäuscht darüber, dass seine Ablehnung und seine Motive nicht mehr zu ändern waren.“

          Schaaf hatte seinen ursprünglich bis 2016 laufenden Vertrag zuvor nach nur einem Jahr auf eigenen Wunsch aufgelöst. Hintergrund dafür ist auch die mangelnde Unterstützung durch Teile der Vereinsführung und der Mannschaft. Bruchhagen hatte bis zuletzt hinter dem langjährigen Coach von Werder Bremen gestanden, viele Spieler aber auch Teile des Aufsichtsrats sahen den 54-Jährigen trotz des sportlichen Erfolgs mit Platz neun und 43 Punkten kritisch.

          Spekulationen über einen eigenen Rückzug und Gespräche mit Sascha Lewandowski als möglichen Schaaf-Nachfolger wies Bruchhagen aber zurück. „Ich liebe den Fußball so sehr, dass jeder, der mich kennt, weiß, dass das auszuschließen ist“, sagte er. „Und Fakt ist: Es gab bis zum heutigen Tag keinerlei Kontakte zu einem anderen Trainer.“ Auch zwischen den verschiedenen Führungsgremien der Eintracht gebe es „keine unterschiedlichen Auffassungen.“

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