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3:0 gegen Stuttgart : Frankfurt nähert sich der Champions League

  • -Aktualisiert am

Filip Kostic (rechts) glänzte als doppelter Torschütze gegen Stuttgart. Bild: EPA

Die Eintracht nimmt die nächste Hürde und überholt Gladbach in der Tabelle. Die Frankfurter tun sich erst schwer. Dass es doch zu einem klaren Sieg reicht, liegt ausgerechnet an einem früheren Stuttgarter.

          Die Hoffnungen der Frankfurter Eintracht auf eine Fortsetzung der diesjährigen Europa-League-Kampagne sind sieben Spieltage vor Saisonende schon ziemlich konkret geworden. Durch den 3:0-Heimsieg über den VfB Stuttgart beträgt der Vorsprung vor der Konkurrenz sieben Punkte. Aber mittlerweile geht der Blick der Hessen in noch höhere Sphären.

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          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Sie verdrängten am Sonntag Borussia Mönchengladbach von Platz vier, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Der Erfolg gegen tapfere Schwaben war schwerer erkämpft, als es das Ergebnis suggeriert. Filip Kostic entschied die intensive Partie vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena durch seine Tore in der 45. und 64. Minute, Luka Jovic erhöhte in der 84. Minute auf 3:0.

          Der VfB machte in Frankfurt viel richtig und lag zur Pause dennoch 0:1 zurück. Kurz vor dem Pausenpfiff reagierte Kostic nach einem Abpraller viel schneller als sein Gegenspieler Beck und schlenzte den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte, nachdem er zehn Meter Anlauf genommen hatte. Bis dahin waren Antizipation und Entschlossenheit in diesem Spiel eher Stuttgarter Tugenden gewesen.

          Die Schwaben traten nach einer guten Chance des Frankfurter Torjägers Jovic (3. Minute) nicht nur als Spielverderber auf, sondern auch als kombinationsstarke Einheit. Kempf setzte in der sechsten Minute einen Kopfball an die Latte des Frankfurter Tores, Kabak verfehlte das Ziel ziemlich knapp bei seinem Drehschuss. Die Eintracht deutete ihre Torgefährlichkeit in mehreren Szenen an, doch oft fehlte es an der Präzision beim letzten Pass.

          An diesem Befund änderte sich in der 64. Minute Grundlegendes. Rebic schickte Kostic mit einem wohltemperierten Steilpass auf die Reise, und der Serbe vollendete zum 2:0. Damit war die Angelegenheit geklärt, Jovic gab mit seinem 16. Ligatreffer noch eine Frankfurter Zugabe. „Es läuft perfekt für uns“, sagte Eintracht-Verteidiger Martin Hinteregger am Sky-Mikrofon: „So kann es weitergehen. Dass wir jetzt auf Platz vier stehen, ist sehr geil. Wieder mal zu Null: Es läuft. Und die drei da vorne wollen Tore, Tore, Tore machen. Wenn Kostic nach vorne zieht, weiß man, dass gleich was passiert.“

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