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1:0 gegen Köln : Die Eintracht bleibt dem Gesetz treu

  • -Aktualisiert am

Schmerzhaft: Fabian und Horn prallen aufeinander Bild: Reuters

Durch den Treffer von Gacinovic verlässt Frankfurt auch im siebten Heimspiel in Serie den Platz ungeschlagen und setzt sich in der vorderen Hälfte der Tabelle fest. Köln müht sich zwar redlich – bleibt direkt vor dem Tor aber ratlos.

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          In der Ruhe liegt die Kraft. Zwei Tage, bis Mittwochnachmittag, hatte der Kölner Trainer Peter Stöger seiner Mannschaft in dieser Woche frei gegeben. Sie sollte mal abschalten. Doch die schöpferische Pause erfüllte nicht ihren Zweck. Das Bundesliga-Topspiel am Samstagabend bei der Frankfurter Eintracht verloren die Kölner 0:1.

          Damit blieb es bei der Gesetzmäßigkeit im Aufeinandertreffen der beiden. In den zurückliegenden fünf Duellen siegte jeweils die Heimmannschaft. Von Anfang an kam es zum Torjäger-Duell zwischen Anthony Modeste (Köln) und dem in die Startelf zurückgekehrten Frankfurter Alexander Meier.

          Müht sich: Eintracht-Stürmer Meier im Luftkampf Bilderstrecke
          Müht sich: Eintracht-Stürmer Meier im Luftkampf :

          Schnell zum Hauptdarsteller schwang sich aber Mijat Gacinovic auf. Per Kopfball verwertete der Serbe nach fünf Minuten eine Flanke von Timothy Chandler zum 1:0. Modeste meldete sich nach einer Viertelstunde – mit einem neben das Eintracht-Tor gesetzten Kopfball. Modeste blieb ohne Wirkungstreffer - genauso wie Meier, der nach 73 Minuten ohne eine große Torchance gehabt zu haben ausgewechselt wurde.

          Die Kölner leisteten sich vor 51.500 Zuschauern ein paar vermeidbare Fehler. Durch die gut sortierten und mit Eifer dagegen haltenden Frankfurter stellte sich beim FC kein Rhythmus ein. Nach einer halben Stunde schickte Stöger seine Ersatzspieler zum Aufwärmen, es war ein Signal an seine schwache Belegschaft auf dem Platz.

          Zum Start in die zweite Hälfte ersetzte Simon Zoller Konstantin Rausch. Nach 49 Minuten hätte sich der Kölner Dominique Heintz nicht beklagen können, wenn sein hartes Einsteigen im Zweikampf mit Szabolcs Huszti mit einem Elfmeterpfiff geahndet worden wäre. Kurz darauf hatte die Eintracht Glück: Der Kopfball von Yuya Osako ging nur knapp am linken Pfosten vorbei. Der FC kam nun besser zur Geltung. Auch wenn die Eintracht noch manch brenzlige Situation überstehen musste: Es reichte für die Hessen.

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