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Eintracht Frankfurt : Alex Meier ist wieder da

Alex Meier kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück – als Trainer im Nachwuchsbereich. Bild: dpa

In 379 Pflichtspielen erzielte er 137 Tore für die Eintracht. Nach dem Sieg im DFB-Pokalfinale 2018 verließ Alex Meier Frankfurt. Nun ist er zurück – und macht von seinem Recht auf eine Anschlussbeschäftigung Gebrauch.

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          Alex Meier und die Eintracht machen künftig wieder gemeinsame Sache. Zwei Jahre nach seinem Abschied aus dem Frankfurter Profi-Team gab der Klub bekannt, dass der 37-Jährige als Rückkehrer am Riederwald seinen Einstand ins Trainergeschäft geben wird. Meier, der im Sommer 2018 keinen Spielervertrag erhalten hatte, ist in der U 16 als Assistent von Helge Rasche vorgesehen; den 29-Jährigen hatten die Hessen zuvor vom Halleschen FC abgeworben.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Meier spielte 14 Jahre ohne Unterbrechung für die Eintracht. Er erzielte in 379 Pflichtspielen 137 Tore, sicherte sich in der Saison 2014/15 die Torjäger-Kanone in der Bundesliga und konnte zum krönenden Abschluss seiner Spielerkarriere bei der Eintracht den DFB-Pokal in die Höhe stemmen. Die Fans, die es ihm hoch anrechneten, dass er der Diva vom Main auch nach Abstiegen die Treue hielt, huldigten ihm als „Fußballgott“.

          Der in Buchholz in der Nordheide aufgewachsene Meier zögerte nach dem Fortgang aus Frankfurt sein Karriereende hinaus und absolvierte zunächst für den FC St. Pauli noch 16 Partien in der zweiten Liga, ehe es ihn nach Australien zog und er bei den Sydney Wanderers anheuerte; das Abenteuer in Down Under brach er im Januar nach fünf Monaten vorzeitig ab. „Das war’s, ich höre auf“, verkündete er anschließend. Nun machte er von seinem vereinbarten Recht auf eine Anschlussbeschäftigung bei der Eintracht Gebrauch, die ihm von Sportvorstand Fredi Bobic bei der letzten Vertragsverlängerung im Sommer 2016 zugesichert worden war.

          „Mit Helge Rasche haben wir einen gut ausgebildeten Cheftrainer gewinnen können, der trotz seines jungen Alters viel Erfahrung vorweisen kann. Mit Alex Meier und Dennis Merten als jungem Co-Trainer kommen nicht nur neue Gesichter, sondern sicherlich auch neuer Schwung in das NLZ. Ich freue mich, dass wir mit Meier zudem eine Identifikationsfigur gewinnen konnten“, kommentierte Andreas Möller die Übereinkunft. Möller leitet das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) seit vergangenem Oktober. Er lief in der Saison 2003/2004 an der Seite Meiers für die Eintracht auf.

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