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Eintracht Frankfurt : Hütter sieht Trapp „als Nummer eins“

  • -Aktualisiert am

Steht Kevin Trapp auch in der kommenden Saison noch im Tor der Eintracht? Bild: dpa

Plötzlich gilt Kevin Trapp als möglicher Frankfurter Verkaufskandidat. Adi Hütter will davon nichts wissen und stärkt den Torwart. Doch auch die Zukunft des Trainers bei der Eintracht ist noch ungeklärt.

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          Adi Hütter will Torhüter Kevin Trapp am liebsten behalten. „Ich habe ihn angerufen“, sagte der Cheftrainer der Eintracht am Mittwoch auf der ersten Pressekonferenz nach dem vierwöchigen Urlaub. Geplant war das Gespräch nicht, aber es war nötig. Denn Hütter versicherte seinem Führungsspieler, dass dieser „die Nummer eins“ im Eintracht-Tor bleiben werde. Als sich die Bundesliga-Profis Ende Juni in die Ferien verabschiedeten, gab es für den 50 Jahre alten Österreicher keinen Grund, Trapp mit Worten den Rücken zu stärken und ihn zu beruhigen.

          Doch dann erklärte der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Steubing den Torwart in der Sommerpause aus wirtschaftlichen Gründen zu einem potentiellen Frankfurter Verkaufskandidaten. Das sei ihm „nicht verborgen geblieben. Für mich war das jedoch nie ein Thema“, sagte Hütter. Nur wenn „ein Topangebot oder ein Überangebot für Kevin einginge, das für alle Beteiligten passen würde, müsste man darüber reden. Aber zu Hertha BSC Berlin wird Kevin sicherlich nicht wechseln“. Die Berliner, so hieß es, hätten am Nationaltorhüter Interesse.

          Das Thema Trapp will Hütter, der am Mittwoch insgesamt 28 Spieler zur ersten Trainingseinheit nach der Pause in die WM-Arena bat, so schnell wie möglich klären. Unruhe kann er eine Woche vor dem Europa League-Achtelfinalrückspiel (6. August) in Basel nicht gebrauchen, wo seine Spieler ein 0:3 aus dem Hinspiel im März wettmachen müssen.

          Ein Thema in eigener Sache wird Hütter aber wohl noch ein bisschen weiter verfolgen: seine vorzeitige Vertragsverlängerung. Er fühle sich „grundsätzlich sehr wohl in Frankfurt. Aber das heißt noch lange nicht, dass es eine Formsache ist. Ein paar Dinge müssten „noch geklärt“ werden. Sein Berater sei mit Sportdirektor Bruno Hübner in Gesprächen.

          „Und in der kommenden Woche wird mein Berater nach Frankfurt kommen. Dann wird es weitere Gespräche geben“, kündigte der Trainer an. Dessen Vertrag mit der Eintracht läuft bis zum 1. Juli 2021. In Basel will Hütter mit seinen Spielern „das Unmögliche möglich machen“. Um in der kommenden Saison abermals international vertreten zu sein, müsste die Eintracht die Europa League gewinnen.

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