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Hütter und Bobic : Die Spielverderber der Eintracht

  • -Aktualisiert am

Fredi Bobic (links) und Adi Hütter verlassen die Eintracht schon bald. Bild: Picture-Alliance

Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic starten in Frankfurt ihren Abflug, noch ehe sie in der Champions League angekommen sind. So tritt man seine eigene Glanzleistung in die Tonne.

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          Man stelle sich einmal Folgendes vor: Ein hungriger Gast bestellt sich ein exquisites Filetsteak, ist dann aber so gierig, dass er schon ins nächste Gasthaus wechselt, bevor der Teller mit dem Steak überhaupt auf dem Tisch steht. Undenkbar? Nein, es gibt diese lustfeindlichen Streber, die ausgezogen sind, um den Zauber dieser Welt zu zerstören, in vielen Bereichen.

          In Frankfurt zum Beispiel erleben wir gerade die Verschandelung des Hier und Jetzt. Es geht nicht um ein Filetsteak, sondern um ein Fußballwunder. Bei der Eintracht überholen sich Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic selbst.

          Sie starten zum Abflug noch vor der Ankunft. Noch bevor sie fertig sind mit dem, was, wenn alles gutgeht, einst als ihr Hauptwerk in die Fußballgeschichte eingehen könnte, nämlich wider alle Wahrscheinlichkeit ihren Klub in die Champions League geführt zu haben, checken sie Richtung Gladbach und Hertha ein.

          Gäbe es trotz Corona einen Triumphzug, könnten sie nur noch mit ihren Rollköfferchen mitrumpeln. So tritt man seine eigene Glanzleistung in die Tonne. Und wird für alle, die den Augenblick genießen wollen, zum Spielverderber.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

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