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Sport in Frankfurt : Jeder Zuschauer zählt

Die Zulassung von 40.000 Anhängern gegen Berlin sind ein gutes Zeichen für die Eintracht. Andere Frankfurter Sportvereine haben mehr Probleme. Bild: Picture-Alliance

Bei der Eintracht geht es aufwärts. Langsam zwar, aber eben aufwärts. In der Pandemie werden zudem immer mehr Zuschauer zugelassen. Von den Zahlen beim Fußball können andere Sportarten nur träumen.

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          Bei der Eintracht geht es weiter aufwärts. Langsam zwar, aber eben aufwärts. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner hat durch den Coup von München einen kleinen Sprung in der Tabelle gemacht. Am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky), wenn sich Hertha BSC in der Frankfurter Arena vorstellt, könnte daraus durch einen Sieg ein weiterer Satz nach oben werden. Auch neben dem Platz hat der Klub einen Kurs eingeschlagen, der positive wirtschaftliche Auswirkungen haben dürfte.

          Bundesliga

          Von den Gesundheitsbehörden gibt es in immer noch pandemischen Zeiten weitere Signale der Hoffnung. Gegen Berlin sind jetzt schon 40.000 Zuschauer zugelassen. Beim Heimspiel davor gegen Köln waren es lediglich 25.000. Und weil auch in der Europa League zukünftig mehr Fans dem Frankfurter Treiben beiwohnen dürfen – gegen Olympiakos Piräus liegt die erhöhte Obergrenze nach zuvor 25.000 gegen Fenerbahce Istanbul jetzt bei 35.000 Besuchern –, sollte es bei dem Klub, der jüngst einen Verlust von 45 Millionen Euro publik gemacht hat, zukünftig wirtschaftlich wieder besser laufen. Vorausgesetzt, das zahlende Publikum kommt auch in Scharen in die Arena und sorgt für eine Vollauslastung.

          Ein paar Kilometer Luftlinie von der Fußball-Arena im Stadtwald entfernt träumen sie von solchen Zahlen. Bislang nämlich haben sich weder Basketball- noch Volleyballspiele als Publikumsmagneten erwiesen. Als die Skyliners überraschend Oldenburg im Pokal besiegten, schauten sich dies 2300 Anhänger in der Ballsporthalle an. Zuvor im Liga-Alltag gegen Braunschweig waren es mit 1200 gut die Hälfte, und auch das Spiel am Sonntag gegen Hamburg wollten nur 1300 Fans sehen.

          Bei den United Volleys sind die Zahlen noch viel schlechter. Lediglich 900 Zuschauer – etliche von ihnen dank einer Freikarte gekommen – waren jetzt dabei, als sich Rekordmeister Friedrichshafen vorstellte und bezwungen wurde. Der Kampf um vollbesetzte Hallen und Arenen ist in langsam besser werdenden Corona-Zeiten mindestens so anspruchsvoll und herausfordernd wie der Kampf um Punkte, Tore und Siege.

          Ralf Weitbrecht
          Sportredakteur.

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