https://www.faz.net/-gtm-9hs8l

0:1 gegen Düsseldorf : Fink gefährdet Hannovers Urlaub

  • Aktualisiert am

Spielverderber: Oliver Fink trifft für Fortuna Düsseldorf. Bild: dpa

Die Profis von Hannover 96 sehen sich nach Weihnachten schnell wieder. Nach der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf zum Jahresabschluss ist der Weihnachtsurlaub gestrichen.

          2 Min.

          Bei Hannover 96 fällt der Weihnachtsurlaub aus: Das Team von Trainer Andre Breitenreiter verlor gegen Fortuna Düsseldorf zum Hinrunden-Abschluss der Fußball-Bundesliga nach einem Tor von Oliver Fink in der Nachspielzeit (90.+2) verdient mit 0:1 (0:0) und überwintert auf einem direkten Abstiegskampf. Damit verfehlten Kapitän Waldemar Anton und Co. die Vorgabe ihres Trainers für einige frei Tage. Hannover hat sieben Punkte Rückstand auf den direkten Konkurrenten Fortuna und muss in der spielfreien Zeit elementare Verbesserungen herbeiführen.

          Das Team von Trainer Friedhelm Funkel surft dagegen kurz vor den Festtagen auf einer Erfolgswelle. Die Rheinländer schafften eine perfekte englische Woche mit neun Punkten aus drei Partien und gehen mit ordentlichen 18 Punkten in die Pause.

          Bundesliga

          Die 34.200 Zuschauer in Hannover sahen bemühte Gastgeber, die vor der Winterpause unbedingt noch die Trendwende schaffen wollten. Aber es fehlte 96 lange an Dribblings, an gefährlichen Flanken, an überraschenden Pässen, um die gut sortierte Gäste-Defensive auszuhebeln. Die Fortuna kam im zweiten Durchgang zu großen Chancen auf einen Treffer. Der Druck auf Hannover wächst immer weiter. Mindestens drei Zähler aus den letzten beiden Spielen des Jahres 2018 - diese klare Bedingung hatte Breitenreiter für einen Festtagsurlaub seiner Mannschaft aufgestellt. Nach dem Punktgewinn in Freiburg (1:1) brauchten die Gastgeber gegen die zuletzt so starke Fortuna also einen Sieg. Die erste Duftmarke setzte aber Düsseldorfs Shootingstar Dodi Lukebakio per Fernschuss, Michael Esser im Tor musste nicht eingreifen (10.).

          Später Siegtreffer

          Danach übernahmen die Hausherren die Initiative und hatten in Hendrik Weydandt einen permanenten Unruhestifter in ihren Reihen. Der robuste Mittelstürmer war im Kopfballduell schwer zu schlagen und versuchte es auch aus der Distanz gefährlich (23.). Dennoch konnten die Gäste zur Pause zufrieden sein, das Konzept von Funkel mit einer dichten Defensive und Nadelstichen im Umschaltspiel funktionierte. Der frühere Hannoveraner Kenan Karaman kam aus spitzem Winkel noch zu einem gefährlichen Abschluss (36.).

          Die 96er waren nach dem Wechsel gefordert, Tempo und Intensität noch einmal deutlich zu erhöhen. Breitenreiter, der vom mächtigen Präsidenten Martin Kind eine Jobgarantie auch für den Fall einer Niederlage ausgestellt bekommen hatte, sah aber kaum erquickende Momente. Die Fortuna kam weiter zu den besseren Möglichkeiten, und Esser musste sein ganzes Können abrufen. Bei einer Direktabnahme von Niko Gießelmann rettete der 96-Schlussmann mit blitzschneller Reaktion (61.), auch bei den guten Chancen von Karaman (64.) und Kevin Stöger (74.) war der 31-Jährige auf dem Posten. Bei Finks Siegtreffer, einem Schuss von der Strafraumgrenze, patzte Torwart Michael Esser.

          Weitere Themen

          Trudeau im sanften Aufwind Video-Seite öffnen

          Parlamentswahl in Kanada : Trudeau im sanften Aufwind

          In Vancouver hat Justin Trudeau für seine Wiederwahl geworben. Der liberale Regierungschef will eine weitere Amtszeit in Angriff nehmen. Nach Rassismusvorwürfen hat sich das Image des einstigen Politiklieblings wieder gebessert. Seine eigene Mehrheit wird er wohl trotzdem verlieren.

          Topmeldungen

          Bram Schot

          F.A.Z. Exklusiv : So spart Audi gegen die Krise

          Rund 15 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren eingespart werden. Die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm wird es wohl besonders hart treffen. Audi-Chef Schot sagt, er habe aber klare Vorstellungen, wie die Beschäftigung gesichert werden kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.