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2:2 gegen Hoffenheim : Düsseldorf kommt auch gegen zehn Gegner nicht voran

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Was bringt ein Punkt im Abstiegskampf? Fortuna Düsseldorfs Jean Zimmer wirkt desillusioniert. Bild: dpa

Hoffenheims Kapitän Benjamin Hübner verabschiedet sich nach Rückkehr von einer Sperre nach nur neun Minuten mit der nächsten Hinausstellung. Dennoch gelingt der Fortuna einmal mehr kein Sieg. Im Abstiegskampf treten die Düsseldorfer auf der Stelle.

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          Rouwen Hennings schüttelte tief enttäuscht den Kopf, das Fortuna-Wappen auf seiner Kapitänsbinde hing falsch herum. "Die Spiele werden weniger. Wir brauchen Punkte", sagte der Doppeltorschütze nach dem bitteren 2:2 (1:1) der abstiegsbedrohten Düsseldorfer gegen die TSG Hoffenheim. „Und jetzt kommen Gegner, gegen die wir in der Hinrunde nicht den Hauch einer Chance hatten.“

          0:5 und 0:3 wurden die Rheinländer von Borussia Dortmund und RB Leipzig da abgewatscht, wollen die Rheinländer sich retten, muss sich das deutlich ändern. Sie haben sich unter Trainer Uwe Rösler stabilisiert und sind schwieriger zu schlagen, aber das Problem des ewigen Punkte-Verschenkens bleibt. „Wieder ein Spiel, wo wir mehr hätten mitnehmen können“, stellte Hennings fest, „fast müssen. Wir haben uns nicht so belohnt, wie wir es gebraucht hätten.“

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          Trotz einer frühen 1:0-Führung und 81-minütiger Überzahl nach einer Roten Karte gegen TSG-Kapitän Benjamin Hübner (9.). Die Fortunen kommen nicht vom Fleck. Hennings traf per Kopf (5.) und Foulelfmeter (75.) für die Gastgeber, Munas Dabbur (16.) und Steven Zuber (61.) hatten die Partie zwischenzeitlich zugunsten der Gäste gedreht. Rösler muss den Blick nach dem siebten Unentschieden unter seiner Regie nach unten richten. Sein Team brachte zum wiederholten Mal eine Führung nicht über die Zeit, 24 Punkte gingen in dieser Saison so schon verloren.

          Kurios: Der von einer Gelb-Rot-Sperre zurückgekehrte Benjamin Hübner (verdeckt) muss nach neun Minuten mit Rot vom Feld.

          Viel Ballbesitz forderte Rösler vor dem Spiel, und die Düsseldorfer Mannschaft folgte der Anweisung. Die erste gefährliche Hereingabe von Regisseur Kevin Stöger fand gleich den Kopf von Hennings, der völlig freistehend gegen die Laufrichtung von TSG-Keeper Oliver Baumann einköpfte. Als kurz darauf Hübner vor einer eigenen Ecke den Ellenbogen in Kaan Ayhans Gesicht ausfuhr, entschied Schiedsrichter Sören Storks (Velen) auf Tätlichkeit und glatt Rot, eine harte Entscheidung.

          Nach nur wenigen Minuten in Überzahl fingen die Gastgeber aber das Gegentor durch Dabbur, der zu seinem ersten Bundesligatreffer abstaubte. Nach der unterhaltsamen  Anfangsphase flachte die Partie ab. Einen weiteren Hennings-Treffer per Kopf erkannte Storks nach Ansicht der Videobilder ab, weil Kenan Karaman zuvor Stefan Posch gefoult hatte. Düsseldorf war bemüht, mit einem Mann mehr spielerisch Chancen zu kreieren. Eine zwischenzeitliche Drangphase mit Abschlüssen von Karaman (28.) und Valon Berisha (34.) verpuffte, Hoffenheim stabilisierte sich und lauerte auf Konter. Einen solchen hätte Robert Skov (49.) zur Gäste-Führung verwandeln müssen.

          Die Fortuna machte nach der Pause kaum noch etwas aus ihrer Überzahl, die Gäste setzten dagegen immer wieder Nadelstiche und bewiesen Effizienz: Zuber verwandelte nach einer Kontersituation flach ins linke Eck. Rösler brachte vier Spieler auf einen Schlag. Düsseldorf intensivierte seine Bemühungen, Hennings köpfte übers Tor (68.), kurz darauf verwandelte er vom Punkt.

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