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Dortmunder Transferoffensive : Was dem BVB noch fehlt

  • -Aktualisiert am

Daumen hoch: Julian Bandt weckt Hoffnungen beim BVB. Bild: dpa

Borussia Dortmund schafft erstaunlich schnell Fakten auf dem Transfermarkt: Nach Nico Schulz kommen Thorgan Hazard und Julian Brandt. Für den angekündigten Angriff auf Meister Bayern München dürfte das aber noch nicht reichen.

          Schon jetzt ist klar, dass im kommenden Spieljahr Tage kommen werden, an denen Experten und Kommentatoren den Verantwortlichen von Borussia Dortmund ihre öffentlich formulierten Vorsätze um die Ohren hauen können. Nach den ersten beiden weniger guten Spielen des BVB wird es heißen: Setzt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die junge Mannschaft zu sehr unter Druck, wenn er sagt, dass der BVB im kommenden Jahr „ohne Wenn und Aber um die Deutsche Meisterschaft spielen“ wolle. Solche Sätze machen in schlechten Phasen angreifbar, wobei sie sich im zurückliegenden Jahr Vorwürfen ausgesetzt sahen, viel zu spät Titelambitionen formuliert zu haben – wie man es macht, es ist falsch. Wichtiger ist ihnen aber ohnehin die Wirkung solcher Zielsetzungen nach innen, die Arbeit am Selbstbild.

          Schon im ersten Jahr nach dem einschneidenden Umbruch im Sommer 2018 gelang mit Lucien Favre die – nach Punkten – drittbeste Bundesligasaison der Klubgeschichte. Die junge Mannschaft hat eine Menge erlebt, sie ist zusammengewachsen, gereift, auch Trainer Favre hat kostbare Eindrücke gesammelt. Mit Christian Pulisic verlässt nur ein wichtiger Spieler den BVB, spült aber 64 Millionen Euro in die Kassen, während interessante Zugänge das Niveau anheben. Seit Mittwoch ist klar, dass der Leverkusener Offensiv-Allrounder Julian Brandt (25 Millionen) zum BVB stößt, auch der Transfer des Angreifers Thorgan Hazard, für 25,5 Millionen aus Mönchengladbach, wurde finalisiert. Mit Linksverteidiger Nico Schulz, für 25 Millionen Euro aus Hoffenheim, steht ein weiterer deutscher Nationalspieler als Zugang fest. Fix ist darüber hinaus eine Verpflichtung des 19 Jahre alten ablösefreien Linksverteidigers Mateu Morey aus der Jugendakademie des FC Barcelona.

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