Dietmar Hopp im Interview :
„Im Herbst könnte der Impfstoff verfügbar sein“

Von Michael Horeni
Lesezeit: 7 Min.
„Gerade in Krisenzeiten sind Menschen oft sehr kreativ und voller Empathie“: Dietmar Hopp (Bild von Februar 2019)
Dietmar Hopp macht Hoffnung in der Corona-Krise und fordert Solidarität. Wie ein Impfstoff für Milliarden Menschen noch dieses Jahr kommen kann – und wie Unternehmen, Verbände und Fußballprofis ihrer Verantwortung gerecht werden können.
Wie geht es Ihnen, Herr Hopp?

Bis jetzt noch gut, danke der Nachfrage.

Sie gehören selbst einer Risikogruppe an, wie verhalten Sie sich? Dieses Interview führen wir aus diesem Grund auch nicht persönlich, sondern schriftlich.

Ich habe alle Termine abgesagt und arbeite von zu Hause aus. Natürlich beachte ich die allgemeinen Empfehlungen.

Wie realistisch ist es, dass tatsächlich noch in diesem Jahr ein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung stehen kann?

Wenn alles glatt läuft, kann der Impfstoff im Herbst verfügbar sein.

Welche Hindernisse sehen Sie noch auf diesem Weg?

Die Forschung ist immer von vielen Unwägbarkeiten betroffen. Das macht sie so kompliziert und auch kostspielig. In diesem speziellen Fall könnte es zu Verzögerungen kommen, wenn sich Entwickler selbst infizieren würden. Auch sind technische Probleme bei diesen hochkomplexen Verfahren nie auszuschließen. Und letztlich sind es lange Zulassungsprüfungen, die einer schnellen Verfügbarkeit im Weg stehen könnten.

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